Einfach beeindruckend - GU
GU
ISBN: 9783833817359
160 Seiten, Hardcover
21 cm x 26 cm

Einfach beeindruckend

von Andreas Neubauer
Einfach, aber toll angerichtet: Rund 100 unkomplizierte Gerichte, die richtig was hermachen, dank Profi-Deko-Ideen.
Preis: 16,99 €
Sofort lieferbar

Wow - bei diesen Gerichten staunen Gäste: außergewöhnlich und aufregend angerichtet, richtig kleine Tellerkunstwerke. Und was außer dem Koch keiner weiß, alles geht eigentlich ganz einfach. Mal richtig Eindruck machen bei Freunden und Verwandten? Wie wärs mit Erbsensuppe, Tomaten und Mozzarella oder Hähnchenbrust? Nicht beeindruckend genug? Doch, auf jeden Fall, wenn man die Gerichte entsprechend auf den Teller bringt. Dann werden daraus plötzlich ein Erbsen-Minz-Cappuccino mit zarter Schaumhaube, der aus Tässchen vorneweg geschlürft wird, ein einladendes Caprese-Türmchen und ein Hähnchen mit knuspriger Paprikakruste. Das klingt doch schon ganz anders und sieht vor allem beeindruckender als gewohnt aus. Mit etwas Profi-Know-How lassen sich einfache Gerichte ohne viel Aufwand effektvoll aufpeppen und sternemäßig stylen. Profi-Koch und Foodstylist Andreas Neubauer verrät seine besten Tricks, mit denen Teller und Gastgeber bei der nächsten Einladung um die Wette glänzen können.

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Der ungeduldige Weihnachtsstollen
von Gabriela Weber am 12.12.2009 14:40
Der ungeduldige Weihnachtsstollen
von Gabriela Weber am 12.12.2009 14:40
Es war einmal ein Weihnachtsstollen, der war ganz durchknetet von dem Gedanken, als leckeres Frühstücksbrot mit Butter zu dienen. Ja, es wurde ihm sogar in Aussicht gestellt, zum Nachmittagskaffee serviert zu werden, wie Kuchen - wie richtiger Kuchen. Nun lag der süße Stollen aber schon wochenlang im Brotfach, lag da in durchsichtigem, glänzendem Weihnachts-papier mit Schneelandschaft und Christkind-Schlitten und musste mit ansehen, wie alle anderen Brote gebraucht wurden: das Schwarzbrot, das Vollkornbrot; sogar das Weißbrot und das Knäckebrot kamen regelmäßig an die Reihe und durften sich bewähren. Ich glaube, der Stollen wurde ganz blass vor Neid und vor Ungeduld, aber das konnte man nicht sicher sagen, weil er ja über und über mit Staubzucker bedeckt war. "Da hat man soviel Aufhebens um mich gemacht", dachte der Stollen bitter "hat mich gesüßt und mit Rosinen gespickt. Ja, sogar Marzipanstückchen hat die Hausfrau in mich hinein gebacken. Und nun? Nun bin ich überflüssig und gammle hier rum, schön und lecker, aber unnütz." Doch dann kam Heiligabend. Die Hausfrau stellte im Wohnzimmer die Geschenke auf. Und nun, nun deckte sie in der Küche den festlichsten Kaffeetisch des Jahres; und das Beste, das Edelste und das Leckerste, das sie zu bieten hatte, das war der Weihnachtsstollen. Leider konnte er seine große, feierliche Wichtigkeit nicht lange genießen, denn er schmeckte gar zu gut und war nach einer halben Stunde gegessen.

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