Kulinarische Italienreise

Begeben Sie sich auf eine Reise durch Italiens lohnenswerteste Osterien.

Italien – Inbegriff von gutem Essen, Wein und Gastlichkeit. Vor allem der Frühling ist eine Reise wert. Unternehmen Sie doch eine Rundreise durch die schönsten Städte Italiens – die kulinarischen Highlights finden Sie hier.

Die erste Station ist Mailand in der Lombardei. Nach einem Stadtbummel geht es in das Baggio-Viertel an der südwestlichen Peripherie der Stadt. Hier spürt man von der Hektik der Großstadt nicht mehr viel, fast wirkt das Viertel mit seinen kleinen Läden, romantischen Kirchen und langen, breiten Durchzugstraßen provinziell. Und mitten in diesem Idyll (Via delle Forze Armate, 405) haben die Wirte Smilzo und Sintesi ihre „Osteria alla Grande“. Und die zeichnet sich vor allem durch ihre einfachen, traditionellen Spezialitäten aus, für die ausschließlich Produkte lokaler Herkunft verwendet werden. Sehr zu empfehlen sind die Mailänder Klassiker, wie zum Beispiel Risotto, hausgemachte Tagliatelle und Ravioli und Pasta e fagioli. Unser Tipp: An den Wochenenden, wenn Wirt Smilzo zur Gitarre greift, ist die Atmosphäre besonders gut.

Am nächsten Tag geht es weiter ins rund 270 km entfernte Venedig. Die Stadt der Liebe lädt ein zum Schlendern durch die Altstadt und zur romantischen Gondelfahrt durch die Kanäle. Machen Sie einen Zwischenstopp an der Vaporetto-Anlegestelle Ca´Rezzonico, dort befindet sich das „La Bitta“. Ursprünglich war das Lokal eine einfache Schänke, heute ist das Bitta eine kleine Osteria, die durch ihr schlichtes, aber gepflegtes Ambiente besticht. Die Küche wechselt ja nach Jahreszeit und Marktlage. Immer zu haben und unbedingt zu empfehlen ist das Carpaccio von geräuchertem Rindfleisch. Auch der Blick in die Weinkarte lohnt sich, denn von den rund 60 angebotenen Etiketten kann man viele auch glasweise bestellen.

Nach der langen Fahrt vom Vortag geht die Reise am nächsten Tag nur rund 150 km weiter. Nach knappen zwei Stunden sollten Sie Bologna erreicht haben. Hier wurde 1088 die erste Universität Europas gegründet und bis heute machen Studenten mit 20% den großen Teil der Stadtbevölkerung aus. Gastronomisches Highlight der Stadt ist zweifellos die „Osteria Bottega“ in der Via Santa Caterina, 51. Der Wirt Daniele Minarelli überträgt seine Leidenschaft für die traditionelle Küche Bolognas auf das Lokal und schafft dadurch eine einzigartige Gemütlichkeit. Die Küche besticht dadurch durch qualitativ hochwertige Produkte aus der Gegend. Vor allem die Teigwaren bestechen durch Perfektion.

Der nächste Tag führt Sie rund 240 km weiter nach Umbrien. Die Altstadt Perugias mit dem Palazzo dei Priori wird Sie für die lange Fahrt entschädigen. Ein Plus für Perugias Altstadt ist zudem, dass sie zu bestimmten Zeit nicht mit dem Auto passierbar ist. Inmitten dieses tollen Ambientes liegt das „Altromondo“ (Via Cesare Caporali, 11). Es ist in einem Keller mit quadratischem Grundriss untergebracht. Die Deckenbögen aus kleinen Ziegeln werden von einer Säule gestützt, die sich in der Mitte des Raumes befindet. Das urige Ambiente wird duch moderne Bilder an den Wänden etwas aufgelockert. Die Karte unterliegt zwar ja nach Saison kleinen Abweichungen, aber einige Klassiker sind trotzdem immer mit dabei. Darunter sind zum Beispiel Traditionsgerichte wie das Antipasto von lokalem Prosciutto, von Hand geschnitten. Auch auf der Weinkarte liegt der Fokus auf Perugia und der Region Umbrien.

Der Weg führt Sie am fünften Tag Ihrer Reise nach etwa 180 km nach Rom. Die Hauptstadt Italiens, im Herzen der Region Latium gelegen, hat sehr viel zu bieten. Runden Sie Ihren Tag nach einem Besuch des Colosseums am besten in der Altstadt ab. Dort finden Sie in der Via Frattina, 94, auch das „Palatium“. Eine Besonderheit des charmanten Lokals ist die Auflistung der Grundzutaten aller Gerichte auf der Speisekarte samt Portrait der Hersteller. Außerdem können Sie Produkte aus dem Latium kaufen und sich so das Reisegefühl noch etwas erhalten.

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