Fastensuppen und Fastengetränke

Das dürfen Sie zu sich nehmen

Fasten Gemüsebrühe und Getränke

Warme Gemüsebrühe ist ein guter Kraftspender, denn sie heizt nicht nur von innen an, sondern liefert auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Morgens: 2 Tassen Kräutertee (Kamille, Malve, Rosmarin oder Melisse). Wenn Sie keinen Tee mögen, trinken Sie ungesüßtes heißes Zitronenwasser.

Vormittags: Reichlich Wasser oder Mineralwasser. Gelegentlich einen Zitronenschnitz aussaugen.

Mittags: 250 ml Gemüsebrühe wie zum Beispiel die Möhrenbrühe. Alternativ können Sie Gemüsefrischsaft mit Wasser auf 250 ml auffüllen oder fertigen Gemüsesaft aus der Flasche mit Wasser stark verdünnen. Die Suppe oder den Saft können Sie kalt oder heiß trinken.

Nachmittags: 2 Tassen Früchtetee (Hagebutte, Fenchel, oder Apfelschalen) mit Zitrone und/oder einen halben TL Honig.

Abends: 250 ml Obstsaft nach Geschmack mit Mineralwasser verdünnt – nach Wahl kalt oder heiß. Alternativ Gemüsesaft oder Gemüsebrühe (siehe mittags).

So nehmen Sie Ihre Getränke zu sich

Fastengetränke liefern Vitamine und Mineralien, alkalische Stoffe und leicht aufschließbare Kohlenhydrate, die eine Fastenübersäuerung ausgleichen. Trinken Sie alle Fastengetränke schluckweise. „Kauen“ Sie jeden Schluck – das heißt: Im Mund vorwärmen oder kühlen. Genießen Sie, trinken Sie langsam.

Zwischen den „Mahlzeiten“ trinken Sie zusätzlich Wasser oder Mineralwasser – eher über den Durst hinaus als zu wenig. Wasser ist beim Fasten ein wichtiges Lösungs- und Spülmittel für den entgiftenden Körper.

Reine Gemüse- oder Obstsäfte sind zu konzentriert. Sie werden deshalb mit Wasser im Verhältnis 1:1 verdünnt. Wenn Sie Säfte nicht gut vertragen, rühren Sie 1 TL Leinsamen hinein; die feinen Schleimstoffe des Leinsamens binden die aggressiven Frucht- und Gemüsesäuren.

Möhrenbrühe

Fasten Möhrensuppe

Zutaten für 4 Portionen: 250 g Möhren, ein halbe Stange Lauch, etwas Petersilienwurzel und Sellerie, 1 Prise Meersalz, gekörnte Gemüsebrühe, 1 Prise frisch gemahlene Muskatnuss, 2 TL Hefeflocken, 4 TL gehackte Petersilie.

Zubereitung:

  1. Das Gemüse putzen, waschen und ungeschält klein schneiden. In einen Topf mit 1 l kochendem Wasser geben. 10 bis 20 Minuten garen (im Dampftopf 5 bis 7 Minuten).
  2. Die Suppe durch ein feines Sieb streichen und mit den Gewürzen abschmecken. Mit Hefeflocken und gehackter Petersilie bestreuen.

Kommentare

Fasten
von J.Bendt am 05.03.2010 16:55
Heute ist mein 5. Fastentag und ich bin total begeistert. Es lief besser als erwartet. Ich bin topfit und der Körper hat sich sehr schnell an das "Nicht essen" gewöhnt. Ich habe mich nach dem Buch "Wie neugeboren durch Fasten" gerichtet. Es ist einfach und klar erklärt, man kann nichts falsch machen. Das wird jedenfalls nicht mein letztes Fasten sein.
Wiederholungstäter
von Wera H. am 01.10.2010 16:50
Mit dem Buch "Wie neugeboren durch Fasten" habe ich das Fasten für mich entdeckt. Es bietet mir einen Anlass, mich voll auf mich zu konzentrieren und hat mich jedesmal schnell zu guter Leistungsfähigkeit gebracht. Die Freiheit vom Essen und danach die ersten Bissen habe ich unheimlich genossen, die Sinne sind geschärft für alle Eindrücke -> das Leben wird intensiv. Besonders gefallen mir die Tipps zur Tagesgestaltung (Mittagsruhe ist für mich unumgänglich in dieser Zeit!), Körperpflege und die Rezepte für Fastengetränke. Ein Buch, das einen mit keinen Fragen alleine lässt. Ein Tip: Wer Wasserfasten machen möchte sollte einen Teebecher mit Honig bereithalten oder ein Glas verdünnten Saft, falls es mal kurzfristig zu Unterzuckerung kommt, dann muss man es in der Situation nicht erst herrichten muss, dann ist sie schnell vorüber. Für Menschen, denen das Fasten schwer fällt: Meine Mutter hat es zu Beginn mit mir versucht, aber da sie an der unteren Gewichtsgrenze ist, kam ihr Körper nicht gut damit klar. Nun macht sie zwischendurch immer mal wieder einen oder mehrere Entlastungstage.

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