Buddhas Anleitung zum Glücklichsein

Wie Sie lernen, Ihre schlechten Gewohnheiten zu überwinden und glücklich zu werden

Wir alle haben mehr oder weniger starke Gewohnheiten, die uns daran hindern, das Beste aus unserem Leben zu machen: Zweifel, Unruhe, Trägheit, Verlangen und Widerwille.

Buddha nennt diese Gewohnheiten die "Fünf Hindernisse". Sie verschleiern Herz und Geist so sehr, dass wir unter ihrem Einfluss nur eingeschränkt denken und handeln können. In ihrem Kern bestehen die Fünf Hindernisse aus Begehren und Widerstand. Sie lassen sich gut mit dem Wetter vergleichen, das uns daran hindert, eine Aufgabe zu erledigen, die wir uns vorgenommen haben.

Buddha lehrt, dass es zahlreiche Gründe gibt, sich vom Einfluss der Hindernisse zu befreien. Je mehr wir aus unseren Kinderschuhen herauswachsen, desto mehr sollten wir unser Leben selbst in die Hand nehmen und die Verantwortung für unser Handeln übernehmen. Widerwille und Verlangen begleitet uns durch unser ganzes Leben. Doch ob wir uns diesen Kräften ausliefern oder nicht, können wir selbst bestimmen. Um unsere Lebensziele zu erreichen, benötigen wir Fähigkeiten, die uns erlauben, aus Fehlern zu lernen und Herausforderungen auf bestmögliche Weise zu begegnen sowie eigene Muster zu erkennen.

•    Wer von Zweifeln geplagt ist und sich nicht entscheiden kann, für den geht es darum, mehr Vertrauen zu entwickeln und zu lernen, an einer Sache dran zu bleiben.

•    Wer getrieben ist von Unruhe und unfähig, sich auf das zu konzentrieren, was jetzt gerade ist, sollte lernen, einfach mal zu verweilen, sich zu entspannen und geduldiger mit sich und anderen zu werden.

•    Wer sich von Trägheit überwältigen und das Leben gleichgültig an sich vorbei ziehen lässt, braucht etwas, das Begeisterung in ihm auslöst, um wieder Willenskraft und  Durchhaltevermögen zu entwickeln.

•    Wer immerzu "haben will" und nicht zur Ruhe kommt, weil er glaubt, dies oder jenes besitzen zu müssen, um glücklich zu sein, sollte lernen, sich auf das Wesentliche und Einfache zu konzentrieren.

•    Wer ständig "nicht haben will", was ist, und sich sträubt gegen alles, was nicht seinen Vorstellungen entspricht, für den gilt es zu akzeptieren und zu verzeihen, Mitgefühl zu entwickeln und sich "trotzdem" am Leben zu freuen.

Mit Achtsamkeit das Leben verändern

Das Wichtigste Instrument, um die Fünf Hindernisse zu erkennen, ist Achtsamkeit. Um zu bestimmen, was in unserem Leben Vorrang haben soll, brauchen wir Klarheit und Achtsamkeit. Ohne Achtsamkeit sind wir gar nicht in der Lage aus Erfahrungen zu lernen und alte Gewohnheiten loszulassen. Wenn Sie erkennen, dass Ihre ständigen Zweifel Ihnen Energie rauben, die Sie sinnvoller einsetzen könnten, werden Sie dieses Muster ändern. Achtsamkeit braucht Zeit, erfordert Disziplin und Geduld, aber Achtsamkeit bereichert das Leben auch ungemein. Aus ihr entsteht nicht nur der Wunsch sondern auch die Kraft zur Veränderung.

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