Unsere Nahrung
Diese sechs Eigenschaften machen Lebesmittel wirklich gesund
Was ist wiklich gesund?
In den letzten Jahren ist es der Ernährungswissenschaft gelungen, eine Reihe von gültigen und einfach durchschaubaren Wertmaßstäben herauszuarbeiten, die Lebenmittel als intelligent auszeichnen. Nun steht nicht mehr der Kalorien- und Fettgehalt eines Lebemsmittels im Vordergrund sondern dessen Gehalt an Mikronährstoffen, den Basengehalt oder die antioxidative Wirkung, die unsere Zellen vor schädlichen Abbauprodukten schützen.
Auf diese sechs Eigenschaften kommt es an:
Vitamine
Vitamine sind lebenswichtige Nährstoffe, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Sie liefern zwar keine Energie, sind aber lebensnotwendig und machen uns vital und leistungsfähig. Achten Sie auf vitaminschonende Zubereitung: Wasserlösliche Vitamine, zu denen die B-Vitamine und Vitamin C gehören, sind empfindlich und gehen beim Waschen, Zerkleinern und Garen von Lebensmitteln rasch verloren. Verwenden Sie daher möglichst frische Zutaten. Waschen Sie Obst, Gemüse und Salat nur im Ganzen und kurz, um den Vitaminverlust gering zu halten. Verwenden Sie zum Garen möglichst wenig Wasser.
Omega-3-Fettsäuren
Fett ist nicht gleich Fett: Die Omega-3-Fettsäuren gehören zu den ungesättigten essentiellen Fettsäuren, die sich positiv auf die Bluttfettwerte auswirken. Diese wertvolle Fettsäure steckt in fetten Seefischen wie Hering, Lachs, Makrele, Thunfisch und Forellen. Auch Leinöl, Rapsöl, Nüsse und grünes Blattgemüse sind wertvolle Omega-3-Fettsäure-Lieferanten.
Antioxdanzien
Mit jedem Atemzug nehmen wir Sauerstoff auf. Beim Zellstoffwechsel entstehen dabei freie Radikale. Ein Übermaß an freien Radikalen schädigen Zellstrukturen, lassen uns schneller altern und begünstigen Krankheiten. Eine zusätzliche Belastung entsteht durch Nikotin, Alkohol und Luftverschmutzung. Antioxidanzien helfen diese freie Radikale in Schach zu halten. Sie stecken in frischen Kräutern wie Basilikum, Bohnenkraut, Dill, Estragon, Koriander, Majoran, Oregano, Pfefferminze oder in Gewürzen wie Currypulver, Ingwer, Kreuzkümmel, Nelken und Zimt. Auch Nüsse wie Pecannüsse, Pistazien, Walnüsse sind ebenso wie Linsen und ungesüßtes Kakaopulver hochwertige Lieferanten von Antioxidanzien.
Mineralstoffe
Ohne Mineralstoffe funktioniert nichts im Stoffwechsel. Sie werden zwar nur in kleinen Mengen gebraucht, sind aber unentbehrlich für zahlreiche biochemische Reaktionen. Da Mineralstoffe ausgeschieden werden müssen deshalb unbedingt ersetzt werden.
Säure-Basen-Balance
Alle Flüssigkeiten im Körper enthalten Säure und Basen. Sie entstehen durch Nahrungs- und Genussmittel sowie durch Stoffwechselvorgänge in den Zellen. Säuren sind in gewisser Hinsicht lebensnotwendig, allerdings müssen sie in richtigem Verhältnis zu den Basen stehen.
Ist die Säure-Basen-Balance gestört, so kommt es im Körper zu Fehlfunktionen und zu bestimmten Symptomen: Sie fühlen sich müde oder angespannt und sind nur wenig belastbar. Gelingt es dem Körper nicht, das Zuviel an Säuren im Körper auszugleichen, können Stoffwechselabläufe empfindlich gestört werden und der Austausch von wichtigen Nähr- und Wirkstoffen beeinträchtigt werden.
Zu den basenreichen Lebensmitteln gehören: Gemüse, Fruchtsäfte, Kaffee, Kartoffeln, Obst wie Ananas, Apfel, Avocado, Banane, Kiwi. Stark basisch sind Gewürze und Kräuter, Kakao Pflaumen, Sojamehl und Trockenobst.
Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index
Der Glykämsche Index zeigt an, wie stark der Insulinspiegel nach Aufnahme eines bestimmten Lebensmittels steigt. Lebensmittel mit einem hohen GI lassen den Blutzuckerspiegel stark ansteigen, dazu gehören zum Beispiel Weißbrot und Kartoffeln. Günstig sind dagegen Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Hülsenfrüchte, Gemüse und zahlreiche Obstsorten: Sie haben einen niedrigen glykämischen Index und machen lange satt.
Kommentare
Ihr Kommentar: