Bauch-weg-Ernährung

Mit diesen acht Tipps reduzieren Sie Ihr Bauchfett

Speckrollen? Warum Bauchfett gefährlicher ist als Sie vielleicht denken und wie Sie es am besten loswerden.

Deutschland ist zu dick: Jeder zweite Mann und jede dritte Frau leidet hierzulande an Übergewicht. Die Ursache: Wir essen zu viel und bewegen uns zu wenig. Die Deutschen schlagen bei deftigen Gerichten gerne zu, während sie ihren Tag gleichzeitig überwiegend im Sitzen verbringen. Ein solches Verhalten bleibt natürlich nicht ohne Folgen. Als Dankeschön für diesen ungesunden Lebensstil sammeln sich Fettdepots an – vor allem am Bauch.

Viele Menschen möchten gerade diese Speckrollen loswerden. Ein solches Ziel tatsächlich in die Tat umzusetzen, ist noch viel wichtiger als Sie bis jetzt wahrscheinlich ahnten. Wer seinem Bauchfett den Kampf ansagt, eifert nicht einfach nur irgendeinem Schönheitsideal hinterher, sondern tut aktiv etwas Gutes für seine Gesundheit. Die Rettungsringe sehen nämlich nicht nur unschön aus, sie sind auch gefährlich. Die Forschung fand kürzlich heraus, dass die Fettdepots am Bauch ständig Hormone, Fettsäuren und Entzündungsstoffe freisetzen. Dies führt zur Entstehung von verschiedenen Krankheiten: Diabetes, Arteriosklerose, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Bauch-weg-Ernährung: Diese Lebensmittel sollten Sie essen

Bauch-weg-Ernährung: Die besten Tipps zum Abspecken

Wer Fettröllchen vorbeugen oder Bauchfett loswerden möchte, muss deshalb noch lange keine Nulldiät machen. Statt sich mager zu hungern, geht es darum, die Ernährung auf Dauer umzustellen und sich mit Bewegung gesund zu halten. Hier kommen acht Tipps aus dem Buch „Risiko Bauchfett“ von unserer Autorin Dr. Nicole Schaenzler:

1. Sportlicher werden:


2. Schlau kombinieren:


3. Einen guten Fang machen:


4. Magere Fleischsorten wählen:


5. Transfette meiden:


6. Vollkornprodukte essen:


7. Dem Darm schmeicheln:



8. Richtig trinken
:

Nur, wer sich ausreichend bewegt, kann Fettdepots abbauen: Eine Mischung aus Ausdauertraining und Bauchmuskelübungen ist genau das Richtige.

Sport treiben und sich gleichzeitig kalorienbewusst ernähren: Wer dieser Devise folgt, wird seine Pfunde los.


Essen Sie mindestens zwei Mal in der Woche Fisch. Lachs, Hering, Thunfisch oder Makrele sind aufgrund ihres hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren besonders geeignet.

Hähnchen, Putenbrust, Wild, Kalb oder Rinderfilet – diese Fleischsorten sollten bei der Bauch-weg-Ernährung auf Ihrem Teller landen.


Sie sind Hauptschuldige bei der Entstehung von Bauchfett und müssen deshalb komplett vom Speiseplan verbannt werden. Pommes frites, Chips und Cracker? Ade!

Weißmehlprodukte gehören ab sofort nicht mehr auf Ihren Speiseplan. Ob Nudeln oder Brot – greifen Sie immer zu der Vollkorn-Variante.

Tun Sie Ihrer Darmflora etwas Gutes und verbessern Sie so Ihre Verdauung. Schreiben Sie sich dazu milchsäurehaltige Lebensmittel wie Kefir oder Buttermilch auf Ihren Einkaufszettel.

Sie sollten über den Tag verteilt ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Greifen Sie dafür zum Wasserglas und lassen Sie Limonaden und Co. links liegen. Auch um alkoholische Getränke sollten Sie einen Bogen machen.

Bauch-weg-Rezept: Asiatisches Hähnchenbrustfilet

Bauch-weg-Rezept: Asiatisches Hähnchen-Brustfilet

Zutaten für 1 Portion:
1⁄2 Tasse Wildreis
1 Hähnchenbrustfilet (etwa 250 g)
100 g Sojasprossen
1 Stange Staudensellerie
1 haselnussgroßes Stück Ingwer
2 TL Rapsöl
1 kl. Knoblauchzehe
2 EL frisch gepresster Orangensaft
1 TL Ahornsirup
Meersalz
gemahlener Pfeffer
2 Msp. Currypulver
1 TL gehackter Liebstöckel

Pro Portion 680 kcal, 2 847 kJ, 14 g F, 64 g KH, 62 g E

Zubereitung:
1. Wasser aufsetzen und den Wildreis nach Packungsanweisung darin kochen. Anschließend in einem Sieb abtropfen lassen.

2. Hähnchenbrustfilet unter kaltem Wasser abbrausen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und in 2 cm breite Streifen schneiden.

3. Sojasprossen waschen und abtropfen lassen. Staudensellerie waschen, putzen und in Würfel schneiden. Ingwer schälen und fein hacken.

4. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Hähnchenbruststreifen darin von allen Seiten anbraten. Wenn sich das Fleisch mit der Gabel nur noch wenig eindrücken lässt, aus der Pfanne nehmen und warm halten.

5. Den Knoblauch schälen und ins Bratöl pressen. Den fein gehackten Ingwer hinzufügen und beides 3 Minuten lang dünsten. Mit Orangensaft ablöschen, dann den Ahornsirup zugeben und alles etwa 2 Minuten eindicken lassen.


6. Nun Staudensellerie und Sojasprossen in die Pfanne geben und unter gelegentlichem Rühren bei schwacher Hitze 3–5 Minuten bissfest garen. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Currypulver würzen. Den Wildreis untermengen und alles mit gehacktem Liebstöckel bestreuen.

7. Reis-Gemüse-Pfanne mit den Hähnchenstreifen auf einem Teller anrichten und servieren.

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