Mit Yoga zu mehr Harmonie und Energie

Diese Yogaübung macht’s möglich

Yoga lässt sich aus zwei Perspektiven betrachten. Für die einen ist es ein willkommenes Sportprogramm, um den Köper zu formen und jünger und vitaler auszusehen. Für viele andere ist Yoga allerdings ein ganzheitlicher Ansatz, der neben einem schönen Körper auch noch eine ausgeglichene Seele mit sich bringt. Diesen Ansatz verfolgt auch Kerstin Linnartz, Aurorin von „All about Yoga“. Sie praktiziert Yoga seit vielen Jahren, hat mehrere Diplome als „advanced teacher“ und legt Wert darauf, dass sich ihre Schüler nicht nur auf den Körper beschränken, sondern dass sie das „Komplettpaket Yoga“ erlernen.

Wenn auch Sie sich für Yoga interessieren und einsteigen möchten oder schon seit langem die Asanas (Körperstellungen) beherrschen, ist dieses Buch mit Übungs-DVD das richtige für Sie. Probieren Sie doch am Besten gleich eine Übung aus dem Buch aus und schöpfen Sie neue Energie!

Das Dreieck – trikonasana

Die Asana des Dreiecks, Trikonasana (tri = drei, kona = Winkel wirkt harmonisierend und belebend).
Das Dreieck gibt der Wirbelsäule einen seitlichen Stretch in beide Richtungen. Das hält die Wirbelsäule elastisch und Rumpf sowie Rücken beweglich. Rückenschmerzen kann vorgebeugt werden. Eventuelle Steifheit im Nacken verschwindet. Die Gelenke in Nacken und Schultern werden gelockert. Aus den Halswirbeln austretend verlaufen Nerven, die Arme und Brustkorb versorgen.

Wenn Sie im vollständigen Dreieck den Kopf drehen, werden diese langen Nervenbahnen zur Bewegung gezwungen und es lösen sich eventuelle Verklebungen von Muskeln und anderem Gewebe. Schmerzen in der Nacken-, Schulter- und Armgegend, die nicht auf mechanische oder physiologische Ursachen zurückzuführen sind, beruhen oft auf Störungen in diesen Nervenwegen. Die Hüften werden gedehnt. Die Beine gewinnen an Flexibilität. Bei Verkürzung eines Beines wird Ausgleich geschaffen, die Oberschenkel werden gedehnt.

Wichtig für Anfänger

Es ist wichtig, dass Sie sich zunächst aus der Seite lang ziehen und sich erst danach  hinunterbeugen. So wird deine Wirbelsäule schön lang. Um die Drehung gut hinzubekommen,
können Sie die Rückseite der linken Hand auf das Kreuzbein legen. Konzentrieren Sie sich dann darauf, die linke Schulter zurückzurollen und die linke Hüfte nach oben zu öffnen, während der Po gegendrückt. Drehen Sie den Bauchnabel Richtung Himmel. Es ist wichtig, dass die Rotation aus dem Rumpf kommt und nicht aus den Schultern.

Anleitung

1. Stellen Sie die Beine etwa 1 Meter auseinander, je nach Beinlänge. Drehen Sie den rechten Oberschenkel, das rechte Knie und den rechten Fuß etwa 90 Grad nach außen. Drehen Sie
den hinteren, linken Fuß ungefähr 15 Grad nach innen.

2. Heben Sie beide Arme parallel zum Boden hoch, die Handflächen zeigen zum Boden. Schieben Sie jetzt den geraden Oberkörper so weit nach rechts, bis es nicht mehr geht. Senken Sie erst dann die rechte Hand in Richtung rechten Fuß hinunter.

3. Heben Sie den linken Arm gerade Richtung Himmel, der Blick folgt der Hand nach oben. Atmen Sie ruhig und gleichmäßig. Halten Sie die Position 30 Sekunden bis 1 Minute. Dann werden die Seiten gewechselt.

Dos and Don’ts

  • Halten Sie die Rückseite des Körpers gerade! Stellen Sie sich vor, wie die Rückseite des Kopfes, der Schultern und des Po alle gleichzeitig gegen eine Wand drücken.
  • Halten Sie beide Beine gerade!
  • Wenn der Nacken beim Rotieren Schwierigkeiten bereitet, können Sie auch einfach geradeaus oder nach unten schauen.
  • Atmen Sie tief in die obere, gedehnte Seite. Der Atem kann die Wirkung der Asana verstärken.
  • Achtes Sie darauf, dass die Ferse des vorderen Fußes in einer Linie ist mit der Mitte des anderen Fußes. Das gibt Stabilität.
  • Legen Sie das Gewicht nicht auf dem Bein ab.
  • Ziehen Sie die Schultern nicht zu den Ohren hoch.
  • Den Kopf nicht baumeln lassen. Der Kopf schaut entweder gerade nach oben, vorn oder unten.
  • Nicht während der Übung den Atem anhalten!
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