Genuss mit der Paleo-Diät

Entdecken Sie die neue Steinzeitküche!

Wer abnehmen möchte, steht vor den ewig gleichen Fragen: Was soll ich essen und trinken? Was macht schlank und hält leistungsfähig? Was braucht mein Körper wirklich?

Die Paleo-Diät gibt darauf klare Antworten!

Was ist die Paleo-Diät?
Die Grundsätze dieser Diät reichen weit in die Geschichte zurück. Denn unsere steinzeitlichen Vorfahren ebneten als Jäger und Sammler den Weg der Paleo-Diät. Gegessen werden Gemüse, Kräuter, Früchte, Nüsse und Samen (zwei Drittel) sowie Fleisch und Fisch (ein Drittel).

Wie funktioniert die Paleo-Diät?
Betrachtet man unsere steinzeitlichen Vorfahren sowie einige Ur-Völker in der heutigen Zeit, z.B. in Afrika, sehen wir grazile, sehnig-schlanke Menschen. Das liegt in erster Linie an der Ernährung. Wenig bis fast gar keine Kohlenhydrate, stattdessen viel Gemüse und Obst. Da vor allem Zucker, Getreide-, Milch- und industriell verarbeitete Produkte dick machen, ist die Paleo-Diät die richtige Alternative. Sie ist die Rückbesinnung auf unsere Wurzeln. Dazu kommt viel Bewegung, denn unser Lebensstil mit Bildschirmen und Bürojobs hat uns träge gemacht.

Probieren Sie die abwechslungsreichen und gesunden Rezepte mit viel frischem Obst und Gemüse sowie aromatischen Kräutern und Blüten aus!

Würzige Gänsekeulen mit Knusperhaut

Für 2 Portionen:
2 Gänsekeulen | 2 Zwiebeln
| 1 Knoblauchzehe | 1 Möhre | 2 Pimentkörner | 2 Lorbeerblätter | 1/2 Zimtstange | Salz, Pfeffer | 1 EL Fett zum Braten | 250 ml Knochenbrühe (s. unten) | 1/2 Bund Schnittlauch | blühende Kräuter (z.B. Borretsch)

1 Die Keulen kalt abspülen und trocken tupfen. Zwiebeln und Knoblauch abziehen, Möhre schälen und alles würfeln. Pimentkörner, Lorbeerblätter und Zimtstange in einen Tee- Aufgussbeutel (Teefilter) geben.
2 Die Haut von den Gänsekeulen abziehen und zur Seite legen. Das Fleisch salzen und pfeffern. Das Fett in einem Bratentopf erhitzen und die Gänsekeulen darin rundherum hell anbraten.
3
Gemüsewürfel zum Fleisch geben. Kurz mitbraten und 200 ml Brühe dazugießen. Die Gewürze im Aufgussbeutel zufügen.
4
Das Fleisch im geschlossenen Topf bei kleiner Hitze 60 bis 90 Minuten schmoren. Dabei, falls nötig, Knochenbrühe nachgießen. Das gegarte Fleisch herausnehmen und warm stellen. Die Gewürze entfernen.
5
Den Sud und das Gemüse mit dem Pürierstab pürieren. Die entstandene Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.
6
Die Gänsehaut in Würfel schneiden und bei mittlerer Hitze knusprig braun braten. Die Keulen in der Sauce noch einmal erhitzen und mit den knusprigen Würfeln bestreuen. Mit Schnittlauch und Blüten garnieren.

Knochenbrühe

Zutaten

Für etwa 2,5 Liter:

1,5 – 2 kg Rinder- und/oder Kalbsknochen
(Fleisch-, Mark- und Sandknochen, vom Metzger kleingehackt; ebenfalls geeignet sind Wildknochen wie z. B. Hirschstelzen oder Rehknochen)

1 Zwiebel
2 Möhren
150 g Sellerieknolle
3 – 4 schwarze Pfefferkörner
1 – 2 Lorbeerblätter
2 – 3 EL Essig

Zubereitung

1 Die Knochen kalt abspülen, trocken reiben und auf ein gefettetes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 220 °C 15 Minuten rösten. Dabei mehrmals wenden.

2 Zwiebel abziehen, Möhren und Sellerie putzen, alles grob zerkleinern und zu den Knochen in den Backofen geben. Im ausgebratenen Fett wenden und kurz mitbräunen.

3 Knochen mit Gemüse, Pfefferkörnern, Lorbeerblättern und Essig in einen großen Topf geben, mit kaltem Wasser großzügig bedecken und aufkochen. 2 bis 5 Stunden im offenen Topf bei kleinster Hitze garen. Die Temperatur ist richtig, wenn nur sehr langsam kleine Blasen aufsteigen. Falls viel Wasser verdampft ist, kochend heißes Wasser nachgießen.

4 Die fertige Brühe durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf gießen. Mit wenig Salz abschmecken oder ungesalzen aufheben.

5 Für den Vorrat die kochend heiße Brühe in saubere, heiß gespülte Schraubdeckelgläser füllen. Die Gläser verschließen und nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen. So hält sich die Brühe gut 6 Wochen. Zum Entfetten die heiße Brühe durch ein Fettabscheidekännchen gießen. Oder einen großen flachen Löffel so auf die Oberfläche legen, dass möglichst viel Fett und wenig von der Brühe hineinfließt. Einfacher ist es, die Brühe über Nacht kalt zu stellen. Dann lässt sich das erstarrte Fett am Morgen abheben.

Extraktreiche Brühe im Slow Cooker
Die energiesparenden Elektrokochtöpfe, auch Crockpots, Schongarer oder Langsamgarer genannt, liegen seit einiger Zeit im Trend. In ihnen wird bei niedriger Temperatur sehr langsam gegart. Wer so einen Topf besitzt, sollte ihn für die Knochenbrühe nutzen. Sie siedet darin stundenlang wohlbehalten ohne Aufsicht und gerät wunderbar extraktreich. Den Behälter mindestens bis zur Hälfte füllen, höchstens jedoch zu zwei Dritteln. Auf hoher Stufe 2 Stunden kochen, eventuell oben abgesetztes Fett entfernen. Für weitere 4 bis 5 Stunden auf die niedrige Stufe schalten.

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