Sweets for my Sweet

Das sind die gesündesten Zuckeralternativen

Ob das Eisessen mit der besten Freundin, um sich über den Liebeskummer hinweg zu trösten oder das heiße Kakaoschlürfen zum Aufheitern an grauen Tagen, während die Regentropfen draußen am Fenster abperlen: Manchmal braucht die Seele einfach einen kleinen Zucker-Schubs zum Glücklichsein. Aber so positiv sich Süßes auch auf die Laune auswirken mag, unserer Gesundheit tun wir damit auf Dauer nichts Gutes: Zu viel Zucker macht dick und krank. Deshalb müssen Alternativen her.

Ganz ehrlich: Wer möchte auf der Geburtstagsparty kein Stück von der Torte abhaben? Und wer will darauf verzichten, den Sonntagmorgen mit einem Waffelfrühstück zu beginnen? Niemand! Die gute Nachricht: All das dürfen Sie nach Lust und Laune tun. Denn: Selbst, wer sich gesund ernähren und seinen Zuckerkonsum einschränken möchte, kann seine Lieblingssüßspeisen weiterhin genießen. Greifen Sie einfach zu guten Zuckeralternativen. Im Buch „Less Sugar – Natürlich süßer Genuss“ verrät Ihnen Autorin Christina Richon, welche natürlichen Süßungsmittel prima als Ersatz dienen. Hier kommt ein kleiner Ausschnitt daraus:

Natürliche Süßungsmittel: Die fünf besten Zuckeralternativen

Zuckeralternative: Birkenzucker
1.) Birkenzucker oder Xylit
Zuckeralternative: Kokosblütenzucker
2.) Kokosblütenzucker
Zuckeralternative: Honig
3.) Honig
Zuckeralternative: Ahornsirup
4.) Ahornsirup
Zuckeralternative: Apfelkraut
5.) Apfelkraut

1.) Birkenzucker oder Xylit

Diese Zuckeralternativen erinnern an normalen Haushaltszucker. Sie schmecken süß, sind aber kalorienarm und zahnfreundlich.

Xylit ist außerdem gut für Diabetiker geeignet, weil es den Blutzuckerspiegel weniger ansteigen lässt. Er kann allerdings nicht für Hefeteige verwendet werden.

2.) Kokosblütenzucker

Wird aus dem frischen Saft der Kokosblüten gewonnen. Schmeckt karamellartig, hat zwar fast ebenso viele Kalorien wie Haushaltszucker, treibt aber den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe. Er wurde zum nachhaltigsten Zucker gekürt, denn die Palmen werden umweltschonend kultiviert, über Jahrzehnte beerntet und liefern viele weitere Erzeugnisse. Der Zucker ist eine Spur weniger süß als Haushaltszucker.

3.) Honig

Die Bienen bestimmen die Honigsorte durch die Auswahl der Blüten, die sie besuchen. So entstehen zum Beispiel Lavendelblüten-, Akazien-, Orangenblüten-, Lindenblüten-,  Wald- und Wildblütenhonig. Durch seine typischen Aromen, die Farbe und Konsistenz erhält jeder Honig seinen Charakter. Honig hat eine stärkere Süßkraft als normaler Zucker.

4.) Ahornsirup

Der Saft von Zuckerahornbäumen wird bis zu 50-mal eingekocht. Aus 40 bis 50 Liter Saft entsteht so ein Liter Sirup, was den hohen Preis erklärt.

Der Sirup besitzt eine sehr hohe Süßkraft und hat ein typisches Aroma, das in allen Süßspeisen schmeckt und sehr gut mit Nüssen harmoniert.

5.) Apfelkraut

Apfelkraut, auch als Apfelsirup bezeichnet, wird aus Äpfeln, meist aus Streuwiesen-Obstbeständen, hergestellt. Beim Einkauf darauf achten, dass es sich um ein Produkt ohne weiteren Zuckerzusatz handelt, denn es wird gerne Zucker und der Saft von anderen Früchten zugemischt. Apfelkraut hat eine vollfruchtige Süße mit angenehmer Säure, vereint mit einem karamelligen Geschmack.

Wie Sie mit diesen Zuckeralternativen süße Leckerbissen zaubern? Alle Rezepte finden Sie in „Less Sugar – Natürlich süßer Genuss“. Hier kommt schon einmal eine exklusive Kostprobe für Sie:

Schokomousse-Törtchen mit Orange

Natürliche Süßungsmittel: Schokomousse-Törtchen mit Zuckeralternativen
Natürliche Süßungsmittel: Statt Zucker verwenden Sie für diese kleinen Törtchen Orangenblütenhonig – ein Genuss.

Zutaten für 12 Stück
Für das Topping:
330 g Sahne
20 g Kakaopulver
70 g Orangenblütenhonig
3 Blutorangen (alternativ Orangen), davon 1 Bio-Blutorange
1–2 EL Orangenlikör nach Belieben

Für den Teig:
½ Vanilleschote
160 g weiche Butter
90 g Orangenblütenhonig
3 Eier
150 g Dinkelmehl (Type 630; alternativ Weizenmehl Type 550)
40 g Kakaopulver
1½ TL Weinsteinbackpulver
½ TL Natron
1 Prise Salz
100 ml Buttermilch

Außerdem: etwas weiche Butter für die Form
etwas Mehl für die Form 12er-Muffinform

Zubereitungszeit: 35 Min.
+ 20 Min. Backen
+ 4 Std. Kühlen
Pro Stück: ca. 340 kcal, 6 g EW,
23 g F, 26 g KH

Zubereitung
1.) Für das Topping die Sahne mit dem Kakaopulver vermengen und unter Rühren bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Abkühlen lassen und 40 g Honig unterrühren. Die Schokosahne 4 Std. kalt stellen.

2.) Die Bio-Orange heiß waschen, abtrocknen und mit einem Zestenreißer von der Schale feine Streifen abschälen. Alle Orangen mit einem scharfen Messer schälen, dabei die weiße Haut vollständig mit entfernen. Die Fruchtfilets zwischen den Trennhäutchen mit dem Messer herausschneiden, den Saft dabei auffangen. Den Saft der Trennhäute ausdrücken.

3.) Den gesamten Saft mit den restlichen 30 g Honig und den Orangenzesten im offenen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen und sirupartig einkochen. Vom Herd nehmen und die Orangenfilets dazugeben. Nach Belieben den Likör unterrühren.

4.) Den Backofen auf 180° vorheizen. Für den Teig die halbe Vanilleschote längs aufschneiden und mit dem Messerrücken das Mark auskratzen. Butter mit Honig und Vanillemark cremig rühren. Die Eier nach und nach unter die Buttermasse rühren. Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz darübersieben. Mit der Buttermilch zügig unter die Eiermasse rühren.

5.) Die Mulden der Muffinförmchen mit weicher Butter auspinseln und mit wenig Mehl bestäuben. Den Teig einfüllen. Im Backofen (Mitte) in ca. 20 Min. backen. Herausnehmen und kurz abkühlen lassen. Dann die Törtchen aus den Formen lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

6.) Die kalte Schokoladensahne steif schlagen, mit einem Spritzbeutel auf die Törtchen spritzen und mit Orangenfilets und Sirup dekorieren.

Buch-Tipp
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