Vegan & roh backen

Die gesündesten Kekse & Kuchen der Welt

Gleichzeitig vegan UND roh backen – geht das? Klar! Unsere Autorin Gabriele Danek hat einen Weg gefunden, die beiden Food-Trends miteinander zu vereinen. Aus hochwertigen, gesunden und cleanen Zutaten kreiert sie ultimative Leckerbissen – ohne Butter, Eier, Mehl oder Hitze. Aber schreiben können wir ja viel ... am besten Sie probieren es direkt einmal selbst aus und überzeugen sich.

Best Cookies in Town

Zutaten für 24 Stück:
Für die Cookies: 200 g Walnusskerne, 20 g Kokosblütenzucker, 30 g Kakaopulver, 200 g feuchter Mandeltrester, 150 g Dattelpaste, 50 g Agavendicksaft, 1 Msp. Vanillepulver, 1 Msp. Zimtpulver, 100 g trockener Mandeltrester (ersatzweise gemahlene Mandeln), 100 g Kokosmehl

Für die Schokoglasur: 110 g Kakaobutter, 65 g Agavendicksaft, 1 Msp. Vanillepulver, 1⁄2 TL Zimtpulver, Salz, 35 g Kakaopulver

Außerdem: runder Ausstecher (6 cm Ø), Cookie-Stempel (nach Belieben), Küchenthermometer

Zubereiten: ca. 1 Std.
Trocknen: ca. 8–10 Std.
Pro Stück ca. 220 kcal

Vegane und rohe Cookies
© Wolfgang Schardt

Das sagt die Autorin: Sie finden, der Rezepttitel klingt anmaßend? Vielleicht, aber vertrauen Sie mir: Diese Cookies mit Walnuss satt, fruchtigen Datteln und aromatischer Schokoladen-glasur sind einen Versuch wert.

1. Für die Cookies die Walnüsse mit Kokosblütenzucker und Kakaopulver im Blitzhacker fein mahlen. Die Walnuss-mischung mit dem feuchten Mandeltrester, Dattelpaste, Agavendicksaft, Vanille- und Zimtpulver in einer Schüssel verrühren. Den trockenen Mandeltrester und das Kokosmehl unterkneten.

2. Den Walnussteig zwischen zwei Bögen Backpapier etwa
2 mm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher (6 cm Ø) Kreise ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Die Teigkreise nach Belieben mit einem Cookie-Stempel dekorieren. Die Walnuss-Cookies im Backofen bei 50° (Umluft; Mitte) und leicht geöffneter Ofentüre etwa 8 Std. oder im Dörrgerät bei 42° etwa 10 Std. trocknen lassen.

3. Für die Schokoglasur die Kakaobutter im warmen Wasserbad (max. 55°) schmelzen lassen. Den Agavendicksaft, Vanille-, Zimtpulver und 1 Prise Salz unterrühren. Danach das Kakaopulver einrühren. Die Schokomasse rühren, bis sie 46° warm ist (mit einem Thermometer kontrollieren). Die Masse in einem kalten Wasserbad unter Rühren auf 29° abkühlen lassen. Anschließend im warmen Wasserbad auf 32° erwärmen. Die Schokolade sollte jetzt einen seidigen Glanz haben.

4. Die Cookies mit der Unterseite in die Schokoglasur tauchen, etwas abtropfen lassen und mit der Schokoladenseite nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech oder ein Kuchengitter legen. Zum Trocknen die Walnuss-Schokoladenkekse etwa 15 Min. kühl stellen. In einer verschlossenen Box sind sie im Kühlschrank etwa 3 Wochen haltbar.

Banana Joe

Zutaten für 1 Kastenform (30 × 12 × 7 cm; 2 l Inhalt):
Für die Bananenfüllung: 150 g Cashewnüsse, 60 g Kokosöl, 450 g Bananen, 75 g Agavendicksaft,
1 Msp. Vanillepulver,  Salz

Für die Schokofüllung: 150 g Cashewnüsse, 50 g Kokosöl, 75 g Agavendicksaft, Salz, 75 g Kakaopulver, 1 TL Zimtpulver, 1 Msp. Vanillepulver

Für den Boden: 75 g Buchweizen, 50 g Leinsamen, 40 g Kokosblütenzucker, 200 g trockener Mandeltrester (ersatzweise gemahlene Mandeln), 300 g feuchter Mandeltrester, 200 g Dattelpaste,
20 g Kokosmehl

Für die Schokoglasur: 20 g Kokosöl, 30 g Kakaobutter, Salz

Zubereiten: ca. 1 Std.
Einweichen: mind. 4 Std.
Kühlen: mind. 10 1⁄2 Std.
Pro Stück (bei 12 Stücken) ca. 710 kcal

Veganer und roher Kuchen
© Wolfgang Schardt

Das sagt die Autorin: Für unseren Joe und alle Schokobananen-Liebhaber dieser Welt: Harte Schale und weicher Kern vereinen sich hier zu einem Kuchenerlebnis der besonderen Art. Eine gelungene Überraschung!

1. Für die Bananen- und die Schokofüllung die Cashewnüsse jeweils in einer Schüssel mit Wasser bedecken und mindestens 4 Std. einweichen. Danach in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen.

2. Für den Boden den Buchweizen, Leinsamen und Kokosblütenzucker im Blitzhacker mahlen. Die Mischung in einer Schüssel mit dem trockenen und feuchten Mandeltrester, der Dattelpaste und dem Kokosmehl verkneten. Den Teig etwa 15 Min. ruhen lassen.

Dann auf Frischhaltefolie zu einem etwa 2 cm dicken Rechteck von etwa 45 × 25 cm Größe ausrollen. Den Teig mithilfe der Folie in die Kastenform legen. Die überstehenden Ränder abschneiden, zusammenkneten und einen Deckel in Größe der Form ausrollen.

3. Für die Bananenfüllung das Kokosöl in einem warmen Wasserbad schmelzen lassen. Bananen schälen und mit Cashewnüssen, 150 ml Wasser, Agavendicksaft, Vanillepulver und 1 Prise Salz im Blender pürieren. Kokosöl unter ständigem Mixen langsam einfließen lassen. Die Bananencreme in der Form auf dem Teig verteilen.

4. Für die Schokofüllung das Kokosöl im warmen Wasserbad schmelzen. Die Cashewnüsse im Blitzhacker mahlen, dann mit dem Agavendicksaft und 150 ml Wasser in einer Schüssel verrühren.
1 Prise Salz, Kakao-, Zimt- und Vanillepulver und nach und nach das Kokosöl unterrühren. Die Schoko- auf der Bananenmasse verteilen. Eine Gabel spiralförmig durch die Füllungen führen. Den Teigdeckel darauflegen und die Ränder andrücken. Im Kühlschrank mindestens 10 Std. fest werden lassen.

5. Für die Schokoglasur Kokosöl und Kakaobutter im warmen Wasserbad schmelzen. Agavendicksaft und 1 Prise Salz, dann den Kakao unterrühren. Den Kuchen auf eine Platte heben und die Folie entfernen, die Schokoglasur daraufgießen und etwa 30 Min. kühl stellen. Im Kühlschrank ist der Kuchen etwa 1 Woche lang haltbar.

Supersoft-Brownies

Zutaten für 1 Kastenform (30 cm Länge):
Für die Brownies: 300 g Walnusskerne, 200 g trockener Mandeltrester (ersatzweise
gemahlene Mandeln), 150 g feuchter Mandeltrester, 50 g Agavendicksaft, 30 g Kakaopulver,
1 Msp. Vanillepulver, 1 TL Zimtpulver, Salz

Für den Schokoguss: 10 g Kokosöl, 15 g Kakaobutter, 50 g Agavendicksaft, Salz, 20 g Kakaopulver

Für den Crumble: 80 g Walnusskerne, 1 EL Agavendicksaft, 1 TL Zimtpulver

Zubereiten: ca. 35 Min.
Kühlen: mind. 2 Std.
Pro Stück (bei 12 Stücken) ca. 440 kcal

Vegane und rohe Brownies
© Wolfgang Schardt

Das sagt die Autorin: Diese supersaftigen Schokoladen-küchlein mit Schokoladenguss und Nussstückchen sind ideal zum Kaffee, aber auch ein Energiesnack zwischendurch oder ein süßes Betthupferl am Abend.

1. Für die Brownies die Walnüsse im Blitzhacker fein mahlen. Die Walnüsse mit dem trockenen und dem feuchten Mandeltrester, Agavendicksaft, Kakaopulver, Vanille-, Zimtpulver und 1 Prise Salz in einer Schüssel zu einem Teig verkneten. Die Form mit Frischhaltefolie auslegen, den Teig gleichmäßig darin verteilen und am Boden festdrücken.

2. Für den Schokoguss das Kokosöl und die Kakaobutter in einer Rührschüssel im warmen Wasserbad schmelzen lassen. Den Agavendicksaft sowie 1 Prise Salz und zuletzt das Kakaopulver unterrühren. Den Schokoguss auf dem Teig in der Form verteilen.

3. Für den Crumble die Walnüsse grob hacken oder mit der Hand zerbröckeln. Dann in einer Schüssel mit dem Agavendicksaft und dem Zimtpulver verrühren. Den Walnuss-Crumble auf dem Schokoguss verteilen.

4. Den Schokoguss im Kühlschrank mindestens 2 Std. fest werden lassen. Den Kuchen aus der Form heben und die Folie entfernen. Den Kuchen in zwölf Stücke schneiden. Die Brownies sind in einer verschlossenen Box im Kühlschrank etwa 5 Tage haltbar.

Auf den Geschmack gekommen? Keine Sorge: Das war noch lange nicht alles. Nachschub finden Sie in Gabriele Daneks Buch „Simply Raw Bakery“.

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