Abnehmen mit dem 20:80-Prinzip

Völlig neuer Ernährungsansatz bringt Sie auf Erfolgskurs – sogar mit Pizza

Abnehmen ist gar nicht so leicht. Jeder, der schon einmal auf Diät war, kann davon wahrscheinlich ein Lied singen. Die größte Hürde: die schlechten Essgewohnheiten ablegen. Jetzt gibt es ein ganz neues Abnehm-Konzept, das Ihnen genau bei diesem Schritt hilft – auf eine richtig schlaue Art und Weise.

„Meine Essgewohnheiten? Die will ich behalten!“

Nicht selten verlangen Diäten, dass wir uns von einem Tag auf den anderen von all unseren liebgewonnen Lebensmitteln verabschieden und stattdessen auf neue Diätkost setzen. Viele klassische Abnehmprogramme fordern, dass wir unsere alten Essgewohnheiten sofort über Bord werfen und ohne Umwege auf ein neues Ufer zu steuern. Die Folge: Wir reagieren wie ein trotziges Kind. Was einem verboten wird, will man schließlich umso mehr. Keine guten Voraussetzungen also, um mit einer Diät zu starten und sie bis zum Erfolg durchzuziehen – finden Sie nicht auch?

Minimale Verhaltensänderung, maximaler Abnehmerfolg

Dr. Matthias Riedl – der bekannte Ernährungs-Doc aus dem TV – hat das Problem erkannt und einen vollkommen neuen Ansatz zum Abnehmen entwickelt. In seinem Buch „Abnehmen nach dem 20:80-Prinzip“ hilft er Ihnen dabei, an den entscheidenden Stellschrauben zu drehen, um Ihr Gewicht zu reduzieren und es auf Dauer zu halten. Denn: Es stimmt zwar, dass Sie überflüssige Kilos nur loswerden, wenn Sie Ihre Ernährung auf „gesund“ umprogrammieren, Ihr ganzes Leben müssen Sie deshalb aber trotzdem nicht auf den Kopf stellen.

Ernährungs-Selbstchecks und Tests wie „Welcher Esstyp bin ich?“ ermöglichen es, eine Diät genau auf Ihre individuellen Bedürfnisse zuzuschneiden. Lernen Sie, welche Nahrung Ihr Körper wirklich braucht – und essen Sie sich daran satt. Gehungert wird beim 20:80-Prinzip nämlich nicht! Beweis gefällig? Wie klingt das: Sie dürfen sich weiterhin Pizza schmecken lassen, aber ab jetzt eben in einer gesunden, schlanken, eiweißreichen Variante. Das ist kein Verzicht, sondern eine Bereicherung für Ihren Fernsehabend auf dem Sofa!

Pizza mit Käse-Quark-Boden

Diät-Rezept für Pizza
(c) Maria Grossmann und Monika Schürle

Zutaten für 2 Personen
Für den Pizzaboden:
120 g Emmentaler (am Stück, max. 45 % Fett i Tr.)
150 g Quark (20 % Fett)
2 Eier
3 EL Haferkleie
1⁄2 TL Salz

Für den Belag:
1 EL Tomatenmark
100 g passierte Tomaten
(aus der Dose)
1⁄2 TL Pizzagewürz
Salz
Zucker
1 mittelgroße Tomate
(ca. 130 g)
30 g schwarze Oliven (entsteint)
2 Stängel Basilikum

15 Min. Zubereitung
30 Min. Backen
Nährwert pro Portion:
ca. 555 kcal, 39 g EW,
36 g F, 16 g KH

Zubereitung:
1.) Den Backofen auf 200° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Für den Pizzaboden den Käse fein reiben, 70 g zum Bestreuen beiseitestellen. Den Quark mit den Eiern in einer Rührschüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Die übrigen 50 g Käse und die Haferkleie gründlich unterrühren. Die Käsemasse mit dem Salz würzen und auf dem Backblech gleichmäßig dünn zu einem Rechteck verteilen (dabei füllt die Masse das Blech nicht vollständig aus). Den Pizzaboden im Backofen (Mitte) ca. 15 Min. backen.

2.) Währenddessen für den Belag das Tomatenmark mit den passierten Tomaten verrühren und mit Pizzagewürz, Salz und 1 Prise Zucker würzen. Die Tomate waschen und in dünne Scheiben schneiden, dabei den Stielansatz entfernen. Die Oliven halbieren. Das Basilikum waschen, trocken tupfen und die Blätter abzupfen.

3.) Den Pizzaboden aus dem Ofen nehmen, sofort mit der Tomatensauce bestreichen und mit Tomatenscheiben und Oliven belegen. Mit dem beiseitegestellten Käse bestreuen und die Pizza im Backofen (Mitte) in ca. 15 Min. fertigbacken. Der Boden sollte knusprig und der Käse geschmolzen sein. Herausnehmen, mit dem Basilikum garnieren und sofort servieren.

Tipp: Den Pizzabelag können Sie nach Lust und Laune um Gemüse oder mageren Schinken ergänzen. Bei manchen Gemüsesorten (z. B. Brokkoli, Spinat, Zwiebeln oder Paprika) ist es allerdings sinnvoll, das Gemüse vor dem Belegen der Pizza kurz in der Pfanne anzudünsten.

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