Basisch kochen für mehr Balance

Diese saisonalen Rezepte machen gesund, fit und schlank!

Saisonal, regional und lecker – wer auf heimische Wintergemüse setzt, tut Gesundheit, Wohlbefinden und Figur damit etwas Gutes. Wir verraten Ihnen schlanke Fitmacher-Rezepte, die Sie jetzt unbedingt probieren müssen.

Im Winter fühlen wir uns häufig müde und schlapp. Wir bewegen uns weniger und verkriechen uns stattdessen lieber mit verführerischem Naschkram auf dem Sofa unter der Decke. Doch genau das trägt eigentlich ganz und gar nicht zu mehr Wohlbefinden bei. Tatsächlich schlägt der Winter-Blues jetzt sogar noch heftiger zu: Der Stoffwechsel läuft auf Sparflamme, wir sind ständig schlapp und schlecht gelaunt. Und – als ob das nicht schon genug wäre – wandern die zusätzlichen Kalorien dann auch noch ohne Umwege auf die Hüften.
Mit basischer Vitalküche können Sie diesem Teufelskreis entgehen! Denn entgegen des bekannten Sprichworts macht zu viel sauer nicht lustig, sondern auf Dauer eher dick.

Basisch kochen mit dem GU-Kochbuch

Basisch kochen und mit Jo-Jo-Spielchen Schluss machen

Damit die überflüssigen Pfunde später nicht wieder mühsam abtrainiert werden müssen, steht gesunde Ernährung auf dem Programm.

Der Winter hat viele spannende, saisonale Zutaten im Angebot, mit denen das ganz prima klappt. Auf den Speiseplan gehören nun regionale Produkte, die frisch sind, aromatisch schmecken und vor Vitaminen und Mineralstoffen nur so strotzen. Saisonales Obst wie Orangen oder Gemüse wie Spitzkohl bringt Sie auf Hochtouren:
In basische Rezepte verpackt, wärmen die Helden der kalten Jahreszeit von innen, ohne den Körper zu belasten. Die perfekte Säure-Basen-Balance hält den Stoffwechsel auf Trab und sagt drohendem Weihnachtsspeck sofort den Kampf an!

Neues von der „Basenfasten“-Päpstin

Wie genau basisches Kochen funktioniert, kann Ihnen natürlich niemand besser erklären als Sabine Wacker, die „Basenfasten“-Päpstin höchstpersönlich.

In ihrem neuen Buch „Säure-Basen-Genussküche“ eröffnet Sie Ihnen zusammen mit Gourmetkoch Sascha Fassott ganz neue Gesundheits- und Geschmacksdimensionen. Ohne komplizierte Theorie können Sie köstliche, basische Rezepte nachkochen – egal, ob Sie gerade eine Basenfasten-Kur hinter sich haben oder das erste Mal in diese Ernährungsweise hineinschnuppern wollen. Basisches Kochen steigert Ihre Lebensqualität – probieren Sie es heute doch direkt einmal aus und wecken Sie Ihren Stoffwechsel aus dem Winterschlaf.

Frühstück: Arabischer Obstsalat für einen Kickstart in den Tag

Basisch kochen: Arabischer Obstsalat
(c) Martina Görlach, Eising Studio, Titelfoto: Wolfgang Schardt

Zutaten für 4 Personen:
1 Ananas
2 Kakis
3 Orangen
1 Granatapfel
12 Datteln
1 Bio-Zitrone
1 Vanilleschote
1 Bund Minze
1 Msp. Zimtpulver
4 EL Agavendicksaft
1 Kokosnuss
16 Physalis (Kapstachelbeeren)

Zubereitungszeit: 35 Min.
Pro Portion: ca. 420 kcal,
4 g E, 10 g F, 73 g KH

Zubereitung:
1. Ananas schälen, vierteln und den Strunk herausschneiden. Fruchtfleisch in 2 cm große Würfel schneiden. Kakis schälen, von den Stielansätzen befreien und 2 cm groß würfeln. Orangen so großzügig schälen, dass auch die weiße Haut mit entfernt wird. Fruchtfilets zwischen den Trennhäuten herausschneiden, dabei den austretenden Saft auffangen und Orangenreste gut ausdrücken. Granatapfel halbieren und die Kerne herauslösen. Datteln aufschneiden, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Zitrone waschen und trocken reiben, Schale abreiben und Saft auspressen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Minze waschen und trocken schütteln, Blätter abzupfen. Einige Blättchen für die Deko beiseitelegen, den Rest in feine Streifen schneiden.

2. Alle vorbereiteten Zutaten inklusive dem aufgefangenen Orangensaft mit Zimt und Agavendicksaft in einer Schüssel vermischen. Den Obstsalat in Schälchen verteilen. Die Kokosnuss an den Augen mit einem Korkenzieher anbohren, das Kokoswasser in ein Glas laufen lassen.

3. Mehrfach mit einem Hammer rundum auf die Nussschale klopfen, bis diese aufspringt. Das Kokosfleisch mit einem stumpfen Messer herauslösen. Etwa ein Drittel davon mit der Gemüsereibe fein reiben und als kleine Nester auf den Obstsalat setzen, dann mit dem Sparschäler ein paar Kokosspäne abziehen und ebenfalls auf den Salat geben (übriges Kokosfleisch kühl aufbewahren und z. B. als Snack mit ins Büro nehmen). Von den Physalis die Hüllblätter nach außen klappen. Den Obstsalat mit den Physalis garnieren.

Mittagessen: Spitzkohlwok mit Ananas – der Stoffwechsel-Booster

Basisch kochen: Spitzkohlwok mit Ananas
(c) Martina Görlach, Eising Studio

Zutaten für 4 Personen:
Für die Currysauce:
15 g Ingwer
40 g Galgant
1 l Kokosmilch
500 ml Gemüsefond
4 EL gelbe Thai-Currypaste (z. B. aus dem Asia- oder Bioladen)
100 ml Sojasauce

Für die Gemüsemischung:
1 Spitzkohl (ca. 500 g)
1 kleiner Staudensellerie (ca. 300 g)
1 Ananas
2 rote Zwiebeln
3 EL Rapsöl
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Bund Koriandergrün
2 TL geröstetes Sesamöl

Zubereitungszeit: 45 Min.
Pro Portion: ca. 800 kcal,
17 g E, 62 g F, 39 g KH

Zubereitung:
1. Für die Currysauce Ingwer sowie Galgant schälen und fein reiben. Kokosmilch und Gemüsefond in einem Topf aufkochen. Currypaste unter Rühren darin auflösen. Ingwer und Galgant dazugeben und die Flüssigkeit bei mittlerer Hitze auf die Hälfte einköcheln lassen. Sojasauce unterrühren.

2. Während die Sauce köchelt, für das Gemüse vom Spitzkohl die äußeren Blätter entfernen. Kohl vierteln, vom Strunk befreien und in feine Streifen schneiden. Sellerie putzen, die Stangen mit einem Sparschäler dünn abschälen und in feine Scheiben schneiden. Ananas schälen, vierteln und den harten Strunk herausschneiden. Fruchtfleisch in 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden.

3. Rapsöl in einer Wokpfanne erhitzen. Nach und nach Spitzkohl, Sellerie und Ananas bei starker Hitze kurz darin anbraten, die gebratenen Zutaten jeweils an den Rand des Woks schieben. Zum Schluss die Zwiebeln hinzufügen und alles zusammen unter Rühren noch ca. 1 Min. weiterbraten. Mit Currysauce übergießen und offen 15 Min. köcheln lassen.

4. Inzwischen Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Koriander waschen und trocken schütteln. Blätter abzupfen, fein schneiden und mit den Frühlingszwiebeln mischen. Sesamöl und Koriandermischung unter das gegarte Gemüse rühren.

Abendessen: Butterrübeneintopf – wenig Kalorien, viel Genuss!

Basisch kochen: Butterrübeneintopf
(c) Martina Görlach, Eising Studio

Zutaten für 4 Personen:
100 g Buchweizen
2 große Butterrüben (ca. 500 g)
3 weiße Zwiebeln
1 kleines Bund Frühlingszwiebeln
1 kleines Bund glatte Petersilie
50 g getrocknete Tomaten
50 ml Sonnenblumenöl
1 l Gemüsefond
1 Lorbeerblatt
Meersalz aus der Mühle
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitungszeit: 40 Min.
Pro Portion ca. 290 kcal,
6 g E, 15 g F, 32 g KH

Zubereitung:
1. Den Buchweizen in einem Topf mit 200 ml Wasser aufkochen, dann zugedeckt bei schwacher Hitze in 15 Min. weich köcheln lassen.

2. Inzwischen die Butterrüben putzen, schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Die Petersilie waschen und trocken schütteln, die Blätter abzupfen und fein hacken. Die Tomaten in feine Streifen schneiden.

3. Das Sonnenblumenöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten. Butterrübenwürfel, Gemüsefond und Lorbeerblatt dazugeben und alles zugedeckt bei schwacher Hitze in ca. 10 Min. gar köcheln lassen.

4. Frühlingszwiebeln, Petersilie und Tomaten unterrühren. Zum Schluss den gekochten Buchweizen unterheben. Den Eintopf mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Zum Servieren in Capuccino- oder Suppentassen verteilen.

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