Die Sprache der Katze

Was meint die Katze bloß? So entschlüsseln Sie die Katzensprache.

Ihre Katze gibt sich Mühe, damit Sie sie verstehen. Sie miaut, maunzt, schnurrt, streicht um unsere Beine, zwinkert uns an und manchmal starrt sie einfach. Die Katze ist äußerst kommunikativ, allerdings bekommen wir Menschen kaum etwas davon mit. Katzen verständigen sich durch Töne, aber auch durch Körperhaltung, Mimik und über Gerüche. Diese Duftsprache können wir Menschen nicht „sprechen“, wenn Sie sich mit den Ausdrucksmöglichkeiten Ihrer Katze beschäftigen, werden Sie sich bald prächtig mit ihr „unterhalten“ können. Unser Ratgeber „Katzensprache“ mit kostenloser App unterstützt Sie dabei.

Was meint die Katze bloß?

Anmaunzen
Menschen verständigen sich mit Lauten, das hat die Katze begriffen. Ob laut oder leise, energisch oder zaghaft – gewöhnlich lernt der Mensch sehr schnell, was ihm die Varianten des Miauens sagen sollen.

Bauch entgegenstrecken
Unvermittelt wirft sich die Katze zu Ihren Füßen oder neben Ihrem Stuhl auf den Boden, den Bauch nach oben gereckt., den Blick erwartungsvoll auf Sie gerichtet. Ein deutliche Aufforderung, dass sie unbedingt gestreichelt werden möchte. zugleich aber auch ein großer Freundschafts- und Vertrauensbeweis. Enttäuschen Sie sie nicht.

Um die Beine streichen
Man kann schwer weitergehen, wenn die Katze um unsere Beine streicht. Dieses Verhalten stammt aus der Kindheit, als das Kätzchen so die heimkehrende Mutter um Futter anbettelte. Ein kurzes Streifen am Hosenbein kann aber auch eine freundliche Begrüßung sein, wenn Sie nach einigen Stunden Abwesenheit wieder nach Hause kommen.

Anstupsen mit der Pfote
Sanft, ganz sanft legt Ihre Katze Ihre Samtpfote an Ihr Bein. Die Krallen bleiben dabei verborgen, die Berührung ist nur ein zartes Antippen. Treuherzig blicken die Katzenaugen dabei nach oben, fragend legt sie das Köpfchen schief. Können Sie ihr jetzt noch widerstehen? Auf diese Weise bekommt Mieze nicht nur Aufmerksamkeit, sondern ganz sicher auch die gewünschten Streicheleinheiten.

Jetzt reicht’s!
Gerade hat sie noch wohlig geschnurrt und Ihre Liebkosungen genossen. Aber jetzt hat sie genug. Sie zeigt es, indem sie die Ohren zurücklegt, doch der Mensch reagiert nicht. Da muss die Katze deutlicher werden: Ein kurzes Fauchen und eine Verwarnung mit den Krallen macht jetzt klar, dass sie in Ruhe gelassen werden möchte.

Der Verhaltensdolmetscher

Ihre Katze schläft
Entspannt und flach ausgestreckt liegt die Katze da. Sie fühlt sich an diesem Platz sicher. Nehmen Sie Rücksicht und erschrecken Sie das Tier nicht durch laute Geräuche oder indem Sie sie überraschend streicheln.

Die Katze faucht Sie an
Das ist ein Zeichen dafür, dass das Tier Angst vor Ihnen hat. Mit aggressivem Gehabe versucht es, Sie auf diese weise auf Distanz zu halten. Gehen Sie zurück. Schauen Sie demonstrativ in eine andere Richtung. Lassen Sie ihr unbedingt Zeit, damit sie sich wieder beruhigen kann.

Die Katze putzt sich
Es kann sich um eine normale Körperpflege, aber auch um eine Verlegenheitsgeste handeln. Vielleicht fühlt sich Ihre Katze ertappt oder aber sie ist unschlüssig, was sie tun soll

Sie schleicht sich mit geducktem Körper an
Etwas hat den Jagdeifer der Katze geweckt. Der Jagdtrieb ist bei Katzen stark ausgeprägt. Wenn sie ihn nicht in der Natur ausleben kann, sollten Sie oft mit Mieze Fangen spielen.

Zwei junge Katzen kämpfen
Wenn vorhergehende Drohgebärden fehlen, handelt es sich um ein Spiel. Bei angelegtem Fell meinen es die Raufbolde nicht ernst. Im Spiel üben Katzen den Ernst des Lebens. Um Kampftechniken zu erlernen, müssen die Geschwister als „Sparringspartner“ herhalten.