Fastensuppe und Fastengetränke

Das dürfen Sie zu sich nehmen

Fasten regt die natürlichen Selbstheilungskräfte an, entschlackt den Körper und schenkt Wohlbefinden. In Ihrer Fastenwoche können Sie zur Ruhe kommen und sich auf sich selbst besinnen. Der Körper schöpft während dieser Zeit Energie aus seinen Depots. Sie werfen Ballast ab und verlieren dabei auch ein paar Pfunde. Ideal ist es, wenn Sie Ihre Fastenwoche mit Ihrem Urlaub verknüpfen können und sich bewusst vom Alltagsstress lösen. In unseren Ratgebern finden Sie konkrete Fasten-Anleitungen. Eine Fastenwoche von acht Tagen teilt sich folgendermaßen auf: Ein Entlastungstag, fünf Fastentage und zwei Aufbautage.

Ein typischer Fastentag

  • Morgens: 2 Tassen Kräutertee (Kamille, Malve, Rosmarin oder Melisse). Wenn Sie keinen Tee mögen, trinken Sie ungesüßtes heißes Zitronenwasser.
  • Vormittags: Reichlich Wasser oder Mineralwasser. Gelegentlich einen Zitronenschnitz aussaugen.
  • Mittags: 250 ml Gemüsebrühe wie zum Beispiel die Möhrenbrühe (siehe unten). Alternativ können Sie Gemüsefrischsaft mit Wasser auf 250 ml auffüllen oder fertigen Gemüsesaft aus der Flasche mit Wasser stark verdünnen. Die Suppe oder den Saft können Sie kalt oder heiß trinken.
  • Nachmittags: 2 Tassen Früchtetee (Hagebutte, Fenchel, oder Apfelschalen) mit Zitrone und/oder einen halben Teelöffel Honig.
  • Abends: 250 ml Obstsaft nach Geschmack mit Mineralwasser verdünnt – nach Wahl kalt oder heiß. Alternativ Gemüsesaft oder Gemüsebrühe (siehe mittags).


So nehmen Sie Ihre Getränke zu sich

Fastengetränke liefern Vitamine und Mineralien, alkalische Stoffe und leicht aufschließbare Kohlenhydrate, die eine Fastenübersäuerung ausgleichen. Trinken Sie alle Fastengetränke schluckweise. „Kauen“ Sie jeden Schluck – das heißt: Im Mund vorwärmen oder kühlen. Genießen Sie, trinken Sie langsam.

Zwischen den „Mahlzeiten“ trinken Sie zusätzlich Wasser oder Mineralwasser – eher über den Durst hinaus als zu wenig. Wasser ist beim Fasten ein wichtiges Lösungs- und Spülmittel für den entgiftenden Körper.

Reine Gemüse- oder Obstsäfte sind zu konzentriert. Sie werden deshalb mit Wasser im Verhältnis 1:1 verdünnt. Wenn Sie Säfte nicht gut vertragen, rühren Sie 1 TL Leinsamen hinein; die feinen Schleimstoffe des Leinsamens binden die aggressiven Frucht- und Gemüsesäuren.

Fasten Möhrenbrühe

Warme Gemüsebrühe ist ein guter Kraftspender, denn sie heizt nicht nur von innen an, sondern liefert auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Zutaten für 4 Portionen: 250 g Möhren, ein halbe Stange Lauch, etwas Petersilienwurzel und Sellerie, 1 Prise Meersalz, gekörnte Gemüsebrühe, 1 Prise frisch gemahlene Muskatnuss, 2 TL Hefeflocken, 4 TL gehackte Petersilie.

Zubereitung:
Das Gemüse putzen, waschen und ungeschält klein schneiden. In einen Topf mit 1 l kochendem Wasser geben. 10 bis 20 Minuten garen (im Dampftopf 5 bis 7 Minuten).
Die Suppe durch ein feines Sieb streichen und mit den Gewürzen abschmecken. Mit Hefeflocken und gehackter Petersilie bestreuen.

Unsere Fasten-Ratgeber
Möchten Sie Fasten? In unseren Ratgebern finden Sie alle Bücher, die Sie in Ihrer Fastenzeit unterstützen und begleiten mit Rezepten, Tipps und einer genauen Fasten-Anleitung.

Kommentare
von Eine Fastende am 24.05.2017
Fehlerhafte Angabe
Das Gemüse wird NICHT durch ein Sieb gestrichen, sondern die klare Brühe wird abgesiebt und das gekochte Gemüse wird weggeworfen. ( ich geb meins Nachbars Hühnern). Durch ein Sieb gestrichenes Gemüse ist KEIN Fastengetränk.
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