Bauernleberwurst selbst gemacht

Gutes aus der eigenen Küche

Es lohnt sich wirklich eine würzige Leberwurst selbst zu machen. Sie benötigen lediglich etwas Zeit, einen Fleischwolf und hochwertige Zutaten aus der Region. Dieses einfache Rezept ergibt 8 Gläser herzhafte Bauernleberwurst. Sie hält sich ungeöffnet 6 Monate und angebrochen ca. 1 Woche im Kühlschrank.

Für 8 Gläser
à 200 ml Inhalt

  • 500 g Schweineleber
    (oder geschmacksmildere Kalbsleber)
  • 250 g frischer Bauchspeck
  • 500 g nicht zu mageres Schweinefleisch
  • 3 - 4 Knoblauchzehen
  • Salz
  • 2 Zwiebeln
  • 1/4 TL gemahlener Piment
  • 1 TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • geriebene Muskatnuss
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 2 TL Sonnenblumenöl

Leber von Häutchen, Sehnen und Röhren befreien. Leber, Speck und Schweinefleisch in Würfel schneiden. Knoblauch und Zwiebeln schälen und würfeln. Alles vermischen und zweimal durch den Fleischwolf drehen. Je nachdem, wie grob oder fein die Wurst sein soll, durch die entsprechende Scheibe.

Die Wurstmasse kräftig mit Salz, Piment, Pfeffer, 1 guten Prise Muskat, Majoran und Thymian abschmecken. Die sterilisierten Gläser mit Öl auspinseln.

Die Wurstmasse in die Gläser füllen und mit den Deckeln verschließen. Die Fettpfanne des Backofens mit einer doppelten Lage Küchenpapier auslegen und die Gläser so daraufstellen, dass sie sich nicht berühren.

Die Fettpfanne bis unter den Rand mit warmem Wasser füllen und in die Backofenmitte schieben. Den Ofen auf 160° einschalten und die Leberwurst 1 1/2 Std. garen. Die Gläser sofort aus dem Ofen nehmen und erkalten lassen. Dann an einem kühlen Platz aufbewahren.

Arbeitszeit: 1 Stunde, Garzeit 1,5 Stunden

Können Sie sich vorstellen selbst Wurst herzustellen? Nehmen Sie an unserer Abstimmung teil. Auf der Startseite oder einfach rechts vom Rezept. Gerne können Sie uns auch einen Kommentar schreiben.

Kommentare
von gaby am 17.10.2013
Lecker Wurst
Meine Eltern haben bis ich so etwa 16 Jahre alt war immer noch selber geschlachtet und natürlich auch selber gewurstet .Dann nicht mehr .Schade die Wurst hat immer sehr lecker geschmeckt.Heute schmeckt die Wurst die man kaufen kann leider mehr nach Gewürze (überwürzt) als nach Wurst.Ich würde schon gern mal Wurst selber machen und ich glaube ich werde es mit dem obigen Rezept auch mal versuchen.Bei der Abstimmung würde ich gern bei den ersten drei ein Häkchen setzen .Aber leider geht das nicht.Das Rezept habe ich mir schon mal ausgedruckt.Jezt fehlt mir nur noch ein tezept für Sülze die mochte ich immer besonders gern.
von Linda Ribbeck am 17.10.2013
Wir stellen Leberwurst schon selbst her
Mein Mann und ich machen Leberwurst schon länger selbst, allerdings mit viel weißem Pfeffer und viel Majoran und viel mehr Zwiebeln als in Ihrem Rezept. Wir kochen die Wurst auf dem Herd und füllen sie heiß in Gläser.
von Brigitte R. am 17.10.2013
Ran an die Wurst
Auf diese Weise liegt es an mir was in die Wurst kommt.
von Petra am 17.10.2013
So einfach?
Das klingt wirklich sehr einfach. Twist-off-Gläser zuschrauben und dann im Backofen sterilisieren! Auf so eine Idee wäre ich nie gekommen. Gewürze kann man jederzeit variieren. Werde ich gerne nachmachen!
von Sabine am 18.10.2013
Selbermachen ist nicht nur lecker...
sondern macht auch megamäßig Spaß. Kenne das von Kindesbeinen an und möchte es nicht missen. Nicht nur Leberwurst, sondern auch gekochte Mettwurst und auch leckere Grützwurst sind einfach herzustellen und werden auch immer gerne gegessen. Außerdem ist Selbermachen ansteckend;-)
von Veronica am 24.10.2013
Eine super Idee zum Verschenken...
Lange habe ich schon nach einer außergewöhnlichen Idee für das Weihnachtsfest gesucht. Nun steht es fest! Verschenkt wird in diesem Jahr " Bauernleberwurst"!!!!! Das wird garantiert der Renner! Ich freue mich schon auf die Gesichter, wenn das Glas ausgepackt wird :-))))
von Rolf am 01.02.2016
Einfach und lecker!
Habe das Rezept gerade ausprobiert. Es ist sehr einfach und schnell zuzubereiten. Das Ergebnis war super!
von GU Online Redaktion am 02.02.2016
@Rolf
Lieber Rolf, danke für Ihr Feedback. Es freut uns, dass das Rezept gut war! Viele Grüße, Ihre GU Online-Redaktion
von Anita am 02.02.2016
Leberwurst ohne dämpfen bzw. brühen?
Hallo, das ist das erstemal das ich Leberwurst gemacht habe, weiß noch nicht wie sie schmeckt, da sie noch auskühlen muß. Es ist aber auch das einzige Rezept, in dem man das Fleisch vorher nicht dämpft bzw, brüht ist das den wirklich richtig? Bin ja echt gespannt wie meine Leberwurst schmeckt, hab sie so gemacht wie im Rezept ohne brühen.Bei mir ist im Glas Flüssigkeit ist das okay?
von GU Online Redaktion am 03.02.2016
@Anita
Liebe Anita, die Leberwurst gart im Wasserbad. Das funktioniert einwandfrei. Viele Grüße, Ihre GU Online-Redaktion
von Hannelore Berlinger am 09.08.2016
Twist-off-Gläser oder Weckgläser verwenden?
Hallo zusammen! Kann man für die Herstellung auch Twist-off-Gläser verwenden? Klappt das dann auch mit dem Wasserbad oder müssten die zum Garen komplett mit Wasser bedeckt sein (Angabe aus einem anderen Rezept..)? Und kann man die Wurstmasse auch mit einer Moulinette herstellen oder muss das durch den Fleischwolf?
von GU Online Redaktion am 12.08.2016
@Hannelore Berlinger
Liebe Frau Berlinger, wir haben bei unserer Autorin nachgefragt, hier ist ihre Antwort: "Ich verwende immer Twist-off-Gläser und setze sie wie beschrieben ins Wasserbad, sie müssen nicht mit Wasser bedeckt sein aber möglichst randhoch darin stehen. Die Wurstmasse mit der Moulinette herstellen, geht prinzipiell auch, das Fleisch wird zerschreddert, nicht so körnig wie im Fleischwolf, was ja von Vorteil sein kann. Der Metzger cuttert das Fleisch für seine Wurstmasse in einer ähnlichen, aber natürlich größeren Maschine, d. h. er schreddert auch, jedoch kühlt seine Maschine gleichzeitig, damit die Masse nicht zu "schmierig" wird und das Eiweiß nicht gerinnt. Aber ich denke kleine Mengen in der Moulinette cuttern geht bestimmt. Vielleicht mit Pausen arbeiten und zwischendurch den Behälter der Moulinette einige Minuten ins Gefrierfach setzen, so würde ich es handhaben. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen, viel Erfolg beim Wursten, Petra Casparek" Viele Grüße, Ihre GU Online Redaktion
von Jan Partzanka am 18.12.2016
Fehlersuche
Habe das Rezept ausprobiert und hatte als Ergebnis einen leckeren Leberknödel. Mir ist nicht ganz klar, wo der Fehler lag. Temperatur zu hoch? Soll ich beim nächsten Mal die Garzeit abkürzen, um eine streichfähige Wurst zu erhalten? Liebe Grüße
von Sylvia Ernst am 02.01.2017
Haltbarkeit
Wie lange ist die Leberwurst in den Gläsern haltbar ? Werde das Rezept auf jeden Fall ausprobieren ! LIebe Grüsse
von GU Online Redaktion am 03.01.2017
@Sylvia Ernst
Liebe Frau Ernst, die Leberwurst ist ungeöffnet etwa 6 Monate haltbar, geöffnet und gekühlt etwa 1 Woche. Viele Grüße, Ihre GU Online Redaktion
von GU Online Redaktion am 12.01.2017
@Jan Partzanka
Lieber Herr Partzanka, hier die Antwort der Autoren. Bitte entschuldigen Sie die lange Wartezeit: "Wahrscheinlich wurde für Ihre Leberwurst zu mageres Fleisch und zu wenig Speck verwendet, so dass sie zu fest wurde und eher einem Leberknödel ähnelte. Die von uns ausprobierte Wurst lässt sich grob streichen, vorausgesetzt, der Fettanteil ist nicht zu gering. So "streichfähig" und glatt wie eine gekaufte Leberwurst ist sie allerdings nicht. Es ist eine grobe Bauernleberwurst. Da der Metzger für Wurst den Speck, das Fleisch und die Leber mit Eis cuttert (was dem Laien nicht möglich ist), kann er sie feiner und streichfähiger herstellen. Wir haben alles zweimal durch die mittlere Lochscheibe des Fleischwolfs gedreht, dann kräftig gewürzt (hätte vielleicht noch ein wenig kräftiger sein können, da der Garvorgang den Geschmack mildert). Dann wurde die Masse wie beschrieben in Gläser gefüllt, in den kalten Backofen gestellt, diesen auf 160 Grad eingestellt und bei erreichen der vorgeschriebenen Temperatur in 1 1/2 Std. gegart. Was noch für die selbstgemachte Wurst spricht: man weiß, was sie enthält, keine Geschmacksverstärker, sondern nur gute, möglichst Bio- Zutaten. Und sie lässt sich auf Vorrat zubereiten, ist lange haltbar und immer verfügbar. Wir wünschen ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr." Viele Grüße, Ihre GU Online Redaktion
von Eva kellerhoff am 16.02.2017
Lob an redaktion
Ich suche schon lange nach so einem Rezept. Ich werde es probieren, weil es gut beschrieben und erfolgversprechend ist. Gut finde ich, dass hier die Fragen der Leser super beantwortet wurden. Ohne unsinniges " Geschwafel ". Dankeschön 👍🏻
von GU Online Redaktion am 22.02.2017
@Eva Kellerhoff
Liebe Frau Kellerhoff, das freut uns. Gutes Gelingen wünschen wir! Viele Grüße, Ihre GU Online Redaktion
von Kerstin am 30.10.2017
Leberwurst herstellen mit rohen Zwiebeln?
Hallo, ich bin bei der Suche auf dieses Rezept gestossen. Nun wundere ich mich über 2 Dinge: zum einen habe ich gelernt, dass Zwiebeln gedünstet werden sollten, damit sie im Glas nicht anfangen zu gären. Zum anderen sollten Fleischwaren mindestens 2 Stunden eingekocht werden, damit auch wirklich alle Gefahren einer Botulismus-Vergiftung ausgeschlossen sind. Nun bin ich doch etwas verwirrt, weil diese Wurstmasse ja noch nicht einmal vorgegart wird. Habe nun wirklich 100e Fragezeichen im Kopf. Ich habe schon einmal Leberwurst ohne angedünstete Zwiebel, also roh, zubereitet und die Gläser sind mir alle verdorben und aufgegangen....
von GU Online Redaktion am 23.11.2017
@Kerstin
Liebe Kerstin, unsere Autorin hat auf Ihre Frage geantwortet. Viele Grüße aus der GU Online Redaktion "Ich bereite meine Leberwurst immer mit rohen Zwiebeln zu, bislang hatte ich noch keine Probleme mit gärender oder verdorbener Wurstmasse deswegen. Aber es spricht durchaus nichts dagegen, die Zwiebeln bevor sie in die Wurstmasse kommen kurz anzudünsten. Wg. der Garzeit: 1 1/2 Stunden bei 160 °C, die Wurstmasse in kleinen Gläsern à 200 ml Inhalt, das reicht voll aus! Und wenn Sie Bedenken haben, es spricht auch überhaupt nichts dagegen, die Gläser noch eine halbe Stunde länger im Ofen zu behalten, aber es ist wie erwähnt nicht nötig. Und übrigens: sollte doch einmal der Inhalt eines Glases verderben, erkennt man es am gelockerten oder aufgeblähten Deckel und man riecht es ganz deutlich am ekligen Gestank. Ich hoffe sehr, Ihnen weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen erfolgreiches Wursteinkochen, viele Grüße, Petra Casparek"
von E.Lacke am 07.12.2017
kann man
statt der Kalbs- oder Schweineleber auch Hühnerleber nehmen?? Wenn ja, gleiche Menge??
von GU Online Redaktion am 08.12.2017
@E. Lacke
Liebe/r Leser/in, die Autorin hat das noch nicht mit Hühnerleber probiert. Sie glaubt aber, dass das genauso klappen sollte. Sie sollten dann die selbe Menge verwenden. Viele Grüße, Ihre GU Online Redaktion
von E.Gosdschick am 14.01.2018
Zutatan Leberwurst
Mein Vater schlachtete im Winter bei den Bauern.Sein Können war sehr gefragt und meine Schwiegereltern hatten eine große Wirtschaft und 2mal im Jahr wurde geschlachtet. Beide Fleischer gaben in den Wurstkessel das Fleisch , die Leber und den größten Teil der Zwiebeln. Das alles dünstete und wurde dann teils geschnitten und teils durch den Wolf gedreht. Danach mit rohen Zwiebeln und den Gewürzen verarbeitet und in Gläser gefüllt, welche ca 2 Stunden gekocht wurden. Da bei allem Vorgehen peinlichste Sauberkeit oberstes Gesetz ist, kann ich mich nicht an ein schlechtes Wurstglas erinnern. Ich jedenfalls mache auch heute noch alles genauso .
von GU Online Redaktion am 15.01.2018
@E. Gosdschick
Liebe/r E. Gosdschick, vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht! Davon können andere sicher auch profitieren. Viele Grüße, Ihre GU Online Redaktion
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Es geht um die Wurst

Leberwurst, Wurst oder Pastete selbst machen? Abwegig oder selbstverständlich?

Mit dem richtigen Rezept, traue ich mir das zu.
Natürlich, da weiß ich was drin ist.
Klar, es schmeckt doch viel besser!
Das ist mir zu aufwändig.
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