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Kräuter

Für was alles ein Kraut gewachsen ist

Kräuter haben besonders im Frühjahr Saison. In vielen Supermärkten oder Gärtnereien sieht man Töpfe mit vorgezogenen Kräutern. Rosmarin, Salbei, Thymian, Majoran – um nur einige zu nennen. In wenigen Wochen kommt dann noch der empfindlichere und ewig durstige Basilikum und der zarte Dill dazu.

Kräuter erfreuen nicht nur den Gärtner und den Balkongestalter; auch in der Küche sind sie unersetzlich und geben einer Speise erst das entsprechende Aroma und den Geschmack. Und in der Heilkunde sind sie eigentlich die Basis gegen diverse Erkrankungen.

Frische Kräuter im Garten

Für viele Menschen, die über einen Garten verfügen, gehört ein Kräuterbeet einfach dazu. Ob als frisch geerntetes Küchenkraut mit intensivem Aroma oder als Bienenweide angepflanzt – Kräuter sind gern gesehene Pflanzen. Möchte man schnell frische Kräuter haben, eignen sich vorgezogenen Pflanzen aus der Gärtnerei. Hier empfiehlt sich auf Bio-Qualität zu achten, da diese Pflanzen in aller Regel robuster sind und sich das ganze Jahr über halten. Und gesünder sind sie auch.

Natürlich kann man seine Kräuter auch selbst aussäen und liebevoll hochziehen – das dauert halt nur etwas länger. Empfehlenswert ist dies dann allerdings bei mehrjährigen Pflanzen. Als rechten Wildfang kann man den Bärlauch bezeichnen – er wächst am liebsten in schattigen feuchten Auen, ungern in gepflegten Gärten und gar nicht in Beeten. Wildkräuter ist ein eigenes Thema. Wir stellen hier nur die gängigsten Kräuter vor. In unseren Büchern Kräuter von A-Z findest du aber noch viele andere Sorten, ihre Portraits und alles Wissenswerte rund um die Pflanze.

Rosmarin
Rosmarin

Für viele Menschen, die über einen Garten verfügen, gehört ein Kräuterbeet einfach dazu. Ob als frisch geerntetes Küchenkraut mit intensivem Aroma oder als Bienenweide angepflanzt – Kräuter sind gern gesehene Pflanzen. Möchte man schnell frische Kräuter haben, eignen sich vorgezogenen Pflanzen aus der Gärtnerei. Hier empfiehlt sich auf Bio-Qualität zu achten, da diese Pflanzen in aller Regel robuster sind und sich das ganze Jahr über halten. Und gesünder sind sie auch.

Natürlich kann man seine Kräuter auch selbst aussäen und liebevoll hochziehen – das dauert halt nur etwas länger. Empfehlenswert ist dies dann allerdings bei mehrjährigen Pflanzen. Als rechten Wildfang kann man den Bärlauch bezeichnen – er wächst am liebsten in schattigen feuchten Auen, ungern in gepflegten Gärten und gar nicht in Beeten. Wildkräuter ist ein eigenes Thema. Wir stellen hier nur die gängigsten Kräuter vor. In unseren Büchern Kräuter von A-Z findest du aber noch viele andere Sorten, ihre Portraits und alles Wissenswerte rund um die Pflanze.

1. Einjährige und mehrjährige Kräuter

Einjährige Kräuter sind Pflanzen, die nach ihrer Fortpflanzung absterben, also nach der Winterruhe nicht wieder austreiben. Zu ihnen gehören Koriander, Dill, Kapuzinerkresse, Borretsch und Basilikum. Sie vertragen sich gut miteinander im Beet oder Balkonkasten; ihre Nachfolger bevorzugen aber dann im nächsten Jahr einen anderen Standort bzw. frische Erde.

2. Mehrjährige Kräuter

Neben Schnittlauch, Petersilie und Minze gehört die große Gruppe der mediterranen Kräuter dazu: Thymian, Oregano, Majoran und Salbei, Lavendel, Estragon und Rosmarin. Bekommen vornehmlich die mediterranen Kräuter genügend Sonne ab, dann entwickeln sich in ihnen ihre ätherischen Öle – und damit ihr intensives Aroma. Diese Kräuter eignen sich auch gut zum Trocknen.

 

Ob in Töpfen in einem Beet oder – bei wenig Platz im Garten – in einer Kräuterspirale: Fühlt sich die Pflanze erst einmal wohl bei dir, dann benötigt sie nicht mehr so viel Zuwendung. Dafür muss man aber Sorge tragen, den richtigen Standort zu finden:

halbschattige Kräuter:

Brunnenkresse

Dill

Estragon

Fenchel

Kamille

Liebstöckel

Petersilie

Pfefferminze

Schnittlauch

Sonniger Standort:

Basilikum

Bohnenkraut

Lavendel

Oregano

Rosmarin

Salbei

Thymian

Kräuter in der Küche

 

Kräuter und Gewürze sind ein absolutes Muss in der Küche. Zu ihrer Verwendung in einem Gericht sollte man aber einiges wissen: ist es besser das Kraut frisch oder getrocknet zu verwenden, eher das Blatt oder den Stängel? In welchen Kompositionen ist das gewählte Kraut besonders aromatisch? Wie kann es den Geschmack eines Gerichtes unterstützen oder gar verfeinern? Muss es mitgegart werden oder kann es, beispielsweise in einem Salat, frisch und in unbehandelter Form zugegeben werden? Welche Kräutermischungen vertragen sich, welches Kraut duldet kein weiteres in einer Speise?

Basilikum

Eines der beliebtesten Küchenkräuter in Deutschland ist die glatte Petersilie. Sie erhielt frischen Schwung durch Rezepte aus den internationalen Küchen.

Finde in unseren Beiträgen und Büchern die schönsten Rezepte mit frischen und getrockneten Kräutern; entdecke den Kräuterklassiker die „Grüne Soße“, die absoluten dream teams wie Tomate mit Basilikum oder Gurke mit Dill und probiere einfach mal selbst aus, was dir schmeckt.

Und natürlich bieten die Küchen der Welt neue Kombinationen, wie beispielsweise Koriander in der israelischen Küche, Zitronengras in der vietnamesischen und Thai-Küche oder die sehr bekannte Petersilie und Minze in nordafrikanischen Rezepten.

Kräuter in der Heilkunde

Wer kennt sie nicht, die berühmten Tees aus Pfefferminze oder Kamille? Diese schon seit Jahrhunderten bekannten Heilpflanzen haben auch heute nichts von ihrer Wirkkraft verloren. So gut wie jedes Kraut verfügt, dank seiner besonderen Inhaltsstoffe, den ätherischen Ölen, über eine spezifische Heilfunktion. Hildegard von Bingen, die berühmte Äbtissin, hat die Eigenschaften und entsprechenden Verwendung der einzelnen Kräutern in der Hausapotheke bereits vor hunderten von Jahren konkret beschrieben.

Aber viel hilft viel ist auch bei Kräutern falsch: trinkt man zum Beispiel zu viel von einem Heil-Tee , dann kann das regelrechte Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Nicht umsonst gelten Heilkräuter als „Drogen“ und sollten entsprechend dosiert eingenommen werden.

Lavendelöl
Lavendelöl

Wer kennt sie nicht, die berühmten Tees aus Pfefferminze oder Kamille? Diese schon seit Jahrhunderten bekannten Heilpflanzen haben auch heute nichts von ihrer Wirkkraft verloren. So gut wie jedes Kraut verfügt, dank seiner besonderen Inhaltsstoffe, den ätherischen Ölen, über eine spezifische Heilfunktion. Hildegard von Bingen, die berühmte Äbtissin, hat die Eigenschaften und entsprechenden Verwendung der einzelnen Kräutern in der Hausapotheke bereits vor hunderten von Jahren konkret beschrieben.

Aber viel hilft viel ist auch bei Kräutern falsch: trinkt man zum Beispiel zu viel von einem Heil-Tee , dann kann das regelrechte Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Nicht umsonst gelten Heilkräuter als „Drogen“ und sollten entsprechend dosiert eingenommen werden.

Vielleicht nicht direkt als heilend, aber als gesund wirken Kräuter, frisch auf ein Gericht gestreut. Viele verfügen über eine Menge an Mineralstoffen, dem wichtigen Vitamin C und anderen Mikro-Nährstoffen. Geschmack und Gesundheit gehen hier Hand in Hand!

Wilde Kräuter

Nun haben wir über Garten und Küchenkräuter gesprochen. Aber auch aus den wilden Kräutern aus dem Wald können heilende Kräfte geschöpft werden. Unser heimischer Sauerklee zum Beispiel kann kühlend bei hitzigen Erkrankungen wirken, er kann aber auch eine leckere Zutat im Frühlingssalat darstellen. Bei den Iren galt der Sauerklee sogar als heilig. Meist haben diese Kräuter eine lang zurückliegende kulturelle Bedeutung für die Menschen, denn ursprünglich waren wir alle mal Waldmenschen. 

Autor Storl betrachtet Springkraut im Wald

Das haben wir aber im Lauf der modernen Zeit oft vergessen, dabei sind diese Pflanzen die stillen Meister des Lebens. So nennt Wolf-Dieter Storl die wilden Gewächse, die in unseren heimischen Wäldern zu Hause sind. Wer Pflanzen wirklich kennenlernen will, muss sich ganz auf sie einlassen, Zeit mit ihnen verbringen und sie mit allen Sinnen aufnehmen. In seinem neuen Buch Meine Kräuter des Waldes nimmt dich der Bestseller-Autor mit auf seine Waldspaziergänge durchs Jahr und gibt tiefe Einblicke in die Waldkräuterwelt.

Unsere Buchempfehlungen

Meine Kräuter des Waldes

Wolf-Dieter Storl nimmt uns in „Meine Kräuter des Waldes“ mit auf seine Waldspaziergänge durchs Jahr und lässt uns an seiner Liebe zu den Waldpflanzen teilhaben.
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24,00 

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So leicht gedeihen Küchenkräuter in Töpfen. Plus: ausführliche Kräuter-Porträts und leckere Rezepte.
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Die "Unkräuter" in meinem Garten

Gewinnt den Deutschen Gartenbuchpreis/Leserpreis ``mein schöner Garten`` 2018. Wolf-Dieter Storl lässt uns in „Die ‘Unkräuter‘ in meinem Garten“ an seiner Liebe zum wilden Kraut teilhaben und portraitiert 21 einheimische Pflanzenpersönlichkeiten.
Die "Unkräuter" in meinem Garten
22,00 
Alle Bücher zu "Alternativ Heilen"

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