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Selbstversorger & Hochbeet

NACHHALTIGKEIT LEBEN ALS SELBSTVERSORGER

Frau mit Korb im Beet

Selbstversorgung aus dem Garten oder vom Balkon? Für viele Menschen ist oder wird dieses Thema immer bedeutsamer: wirklich naturbelassene und frische Lebensmittel aus dem eigenen Anbau zu erhalten dank Bio-Gärtnern.

Zwar kann nicht jeder seine Selbstversorgung so komplett hinbekommen, wie Wolf-Dieter Storl und andere Profis, die das seit Jahrzehnten schon praktizieren und leben – aber selbst gezogenes Obst und Gemüse sind eine schöne Bereicherung in der Küche.

Exkurs Nachhaltigkeit

Kaum ein Thema ist heute so wichtig wie Nachhaltigkeit. Nicht nur was den CO2-Ausstoß anbelangt, der Plastikmüll in den Meeren, das Verschwinden von immer mehr Tieren und Pflanzen von unserem Planeten und natürlich die Klimaerwärmung: Nachhaltigkeit leben ist das Thema der Zukunft!

Und damit sind wir bei einem Bereich, der Garten-Fans schon lange beschäftigt – Lebensmittel dank Selbstversorgung aus dem eigenen Garten, dem kleinen Schrebergarten, der grünen Parzelle im Hinterhof oder vom Balkon. Denn wenn man es richtig anstellt, kann man eine Menge an Gemüse, Obst und Kräutern aus der eigenem Anbau ernten, auch aus einem ganz kleinen Garten.

Kaum ein Thema ist heute so wichtig wie Nachhaltigkeit. Nicht nur was den CO2-Ausstoß anbelangt, der Plastikmüll in den Meeren, das Verschwinden von immer mehr Tieren und Pflanzen von unserem Planeten und natürlich die Klimaerwärmung: Nachhaltigkeit leben ist das Thema der Zukunft!

Und damit sind wir bei einem Bereich, der Garten-Fans schon lange beschäftigt – Lebensmittel dank Selbstversorgung aus dem eigenen Garten, dem kleinen Schrebergarten, der grünen Parzelle im Hinterhof oder vom Balkon. Denn wenn man es richtig anstellt, kann man eine Menge an Gemüse, Obst und Kräutern aus der eigenen Zucht ernten, auch aus einem ganz kleinen Garten.

Selbstversorgung mit tierischen Produkten

Das eigene Frühstücksei frisch auf den Tisch – eine schöne Vorstellung. Sie bedarf aber einiger Auflagen und viel Wissen, was erlaubt ist, wo und wie man sein Huhn oder andere Tiere vor allem artgerecht hält und was generell, beispielsweise auch hinsichtlich der Nachbarn, zu beachten ist. Wir sprechen hier erst einmal vom eigenen Obst- und Gemüse-Anbau. Die Selbstversorgung mit Tieren kann man in spezieller Fachliteratur nachlesen.

UNSERE TOP 3 BÜCHER FÜR DEINEN SELBSTVERSORGER-GARTEN

UNSERE TOP 3 BÜCHER FÜR DEINEN SELBSTVERSORGER-GARTEN

Gärtnern mit dem Hochbeet

Das umfassende Praxisbuch zu Bau, Bepflanzung und Pflege von Hochbeeten.
Gärtnern mit dem Hochbeet
16,99 

Der Selbstversorger: Mein Gartenwissen

Der Bestseller des Kultautors in überarbeiteter und aktualisierter Neuauflage: Geballtes Profi-Wissen zur Selbstversorgung, natürlich, nachhaltig, fundiert.
Der Selbstversorger: Mein Gartenwissen
19,99 

Der Selbstversorger: Mein Gartenjahr

Umfassendes Praxiswissen zur Selbstversorgung rund um das Jahr – von Kultautor Wolf Dieter Storl
Der Selbstversorger: Mein Gartenjahr
19,99 

Gartenvorbereitung

Im März beginnt für einen jeden Gärtner die Saison im Freien. Der Boden wird umgegraben, oft nochmals mit Kompost angereichert (viele machen das bereits im Herbst) und damit gut durchlüftet. So entsteht ein gutes Bodenklima, das für alle Pflanzen wichtig ist.

Viele passionierte Gärtner ziehen bereits ab Februar aus Samen ihre Pflänzchen vor: Ob Tomaten, Paprika oder Auberginen (also Nachtschattengewächse), oder diverse Kohlsorten und Sellerie; auch Salate werden gerne im eigenen Garten angebaut. Für den Selbstversorger-Garten steht eine Vielzahl an Gemüsearten und -sorten zur Verfügung, die sich für verschiedene Gartenstandorte eignen – also unterschiedliche Bodenarten, Licht-Schatten-Plätze etc…

Möchte man Obst aus dem eigenen Garten, dann braucht man schon eine größere Fläche für den Baumbestand. Mittlerweile gibt es aber auch spezielle Züchtungen von Obstbäumen, die sich für kleine Gärten und sogar Balkone eignen.

Gartenvorbereitung

Flachwurzler wie Himbeeren und Johannisbeeren oder die allseits beliebten Erdbeeren und Heidelbeeren sind ebenfalls für unterschiedliche Anbauflächen geeignet. Plant man einen Selbstversorger-Garten klug durch, dann kann man das ganze Jahr hindurch ernten. Selbst im Winter gibt es Gemüse, wie Rosenkohl oder Feldsalat, Pflanzen, die die Kälte nicht schrecken. Für einen Selbstversorger unerlässlich: Das Wissen um die entsprechenden Pflanzen-Arten, von den richtigen Aussaat- und Pflanzzeiten und der entsprechenden Pflege.

Zeit für die Aussaat

Normalerweise gilt der April als Aussaat-Monat. Natürlich hängt das immer von den jeweiligen Temperaturen des Jahres ab. Viele arbeiten diesen Monat bereits im Garten – so das Wetter es zulässt.

Die Klassiker, die nun ins Beet gesät werden sind Zuckererbsen, die es allerdings nicht zu feucht mögen. Auch Möhren können nun schon im Beet eingesät werden; hier sollte man sich nur sehr genau an die Anleitung eines Fachmanns halten. Saat-Kartoffeln werden erst einmal an die Luft gelegt – sie müssen austreiben bevor sie unter die Erde kommen. Kohlrabi-Samen mögen einen gut mit Kompost versehenen Boden; dann kann man sie sogar schon im März aussäen. Immer wieder ein Hit: Radieschen. Sie sind sehr anspruchslos und es gibt diverse Sorten, daher kann man sie auch noch später aussäen und hat bis zum Ende des Sommers seine Freude an den scharfen kleinen Wurzelknollen. Auch verschiedene Salate haben nun Konjunktur.

Kraut und Kräuter

Für viele Selbstversorger der erste Schritt: Kräuter anbauen. Kleine Pflänzchen kauft man am besten im Frühjahr in gut sortierten Gärtnereien. Rosmarin, Thymian, Lavendel  und Salbei erfreuen nicht nur den Menschen durch ihre wunderschönen Blüten. Auch die ersten Bienen und Hummeln sind begeistert, wenn sie nach dem Winter diese nektarreichen Blüten vorfinden. Und in der mediterranen Küche sind diese meist winterharten Kräuter ein absolutes Muss. Auch einjährige Kräuter wie Basilikum gehören mit den Klassikern wie Petersilie (gut auszusäen), Liebstöckel und Schnittlauch in den Selbstversorger-Garten. Ein wunderschönes Beispiel für die Vielfalt eines Kräutergartens bieten die sogenannten Apothekergärten; auch Kräuterspiralen zeigen die Vielschichtigkeit dieser Pflanzenwelt auf.

Das besondere Beet – das Hochbeet

Eine spezielle Beetform, die in den letzten Jahren die Gärten und das Herz der Selbstversorger eroberte: Das Hochbeet in all seinen Formen. Waren Hochbeete erst einmal nur etwas für Fachleute, so haben viele Hobbygärtner die Vorzüge dieser Beetform in den letzten Jahren kennen und schätzen gelernt. Schon auf kleinsten Flächen kann man sie aufstellen – und sich an ihren Vorzügen erfreuen. Sogar Hochbeete für Balkone sind mittlerweile im Handel, beispielsweise in Baumärkten, erhältlich.

Die Vorteile eines Hochbeets sind vielfältig: Schnecken und Wühlmäuse tun sich deutlich schwerer an die begehrten Blätter und Wurzeln zu kommen, diverse Pflanzenkrankheiten halten auch nicht so schnell Einzug und das Bücken fällt – je nach Höhe – auch eher flach. Weitere Vorzüge, gerade für Selbstversorger: In aller Regel kann man früher mit dem Pflanzen beginnen, da sich die Erde in einem Hochbeet schneller erwärmt. Die leichtere Einbringung von gereiftem Kompost und Erde ist ebenfalls ein Vorteil.

In Hochbeeten wächst so gut wie alles: Obst, Gemüse, Kräuter und Blumen. Dank der Anleitungen und Tipps von Profis gelingt auch Selbstversorger-Einsteigern bereits im ersten Jahr die Ernte von frischem Gemüse und frischem Obst. Ausführliche Anleitungen zum Selberbauen und zum Bepflanzen findest du in unseren Büchern. Dort gibt es auch E-Mail-Adressen zum Bestellen.

Unsere Top 4 des Monats

Radieschen: Frische, selbst gesäte Radieschen sind ein Hit auf jeder Brotzeittafel: Reich an ätherischen Senfölen, weisen sie eine besondere Schärfe auf.

Erbsen: Zuckererbsen für ein Frühsommergericht? Da kann doch keiner widerstehen. Ob in einem Risotto, einem knackigen Salat oder einer Gemüsepfanne – lecker und geschmackvoll.

Möhren: Sie brauchend etwas länger, aber auch hier lohnt die Wartezeit. Frische Bundmöhren, direkt aus der Erde in den Topf oder einen Rohkostsalat – ihre Süße und Saftigkeit erstaunen.

Salat: Darf in keinem Selbstversorger-Garten fehlen! Pflück-, Schnitt- oder Asia-Salate können früher geerntet werden als ein Kopfsalat. Die winzigen Samen am besten in Form von Saatbändern kaufen.  Praktisch: Vorgezogene Pflänzchen gibt es in Gärtnereien und Baumärkten, auch zum Bestellen.

Mehr Inspiration für deinen Selbstversorger-Garten findest du hier:

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