Alles rund um das Thema

Clean Eating

Good Food – natürliche Lebensmittel, so unverarbeitet wie möglich. Gut für den Menschen, gut für die Umwelt.

Trend oder Mode-Diät?

Nichts von Beidem: Schon unsere Großeltern haben sich clean ernährt. Sie aßen die Lebensmittel, die in ihren Gärten wuchsen und die sich aus Landwirtschaft ergaben, statt sich von mit Zusatzstoffen gespickte und bereits verarbeitete Fertigprodukte zu ernähren. Nun kann und will aber auch nicht jeder Gärtner oder Landwirt sein, um sich gesund und natürlich zu ernähren; gerade wenn man in Städten lebt, berufstätig ist und generell wenig Zeit im Alltag hat.

Clean Eating – was ist das eigentlich?

Clean Eating bedeutet: frische Lebensmittel mit Bio-Qualität essen. Nur unverarbeitete, also natürliche Lebensmittel landen in der Küche, werden entsprechend zubereitet und kommen auf dem Teller. Was konkret heißt: saisonale und regionale Produkte sind die Basis eines jeden Rezepts. Im Umkehrschluss heißt das: Keine Fertiggerichte und so wenig wie möglich bereits verarbeitete Lebensmittel, die immer Konservierungsstoffe enthalten. So sind in einem Saft aus 100 Prozent frisch gepresster Orangen noch chemische Substanzen zur Haltbarmachung zu finden. Auch im angeblich gesunden Frühstücks-Müsli können sich Unmengen an raffiniertem Zucker verbergen. Und der Fruchtjoghurt aus der Kühltheke hat in aller Regel auch einiges an E-Nummern aufzuweisen, also Geschmacksverstärker, Zucker oder andere künstliche  Süßstoffe, Emulgatoren, Konservierungsstoffe etc. Auch vor Light-Produkten sei gewarnt: Hier ist zwar kein raffinierter Zucker enthalten, aber ebenfalls jede Menge Konservierungsstoffe.

 

Die Clean-Eating-Methode: Je weniger der Mensch bei der Lebensmittel-Produktion seine Hand im Spiel hatte, desto besser – für das Lebensmittel und für den Menschen.

 

Clean Eating – was ist daran gesund?

Clean Eating avancierte zu einem Bereich der gesunden Ernährung, allein dadurch, dass eben hauptsächlich Bio-Lebensmittel auf den Tisch kommen. Ist es damit auch eine Diät? Im Sinne einer definierten Schlankheits- oder Fastenkur nicht, aber dennoch stellen sich automatisch Abnehmerfolge ein. Das hängt damit zusammen, dass eben so wenig wie möglich verarbeitete Zutaten – und damit wenig Zucker, Weißmehl und gesättigte Fettsäure, wie sie in Fast-Food in hohen Anteilen zu finden sind – auf den Tisch kommen. Hauptbestandteil der wichtigsten Mahlzeit sollte frisches Gemüse sein, das selbst gekocht wird und dadurch zwangsläufig eine ausgewogene und gesunde Ernährung garantiert – das Erfolgsgeheimnis aller Diäten.

Wie kann ein Clean-Eating-Tag aussehen?

Unsere Autorinnen Hannah Frey, Spezialistin für Zucker-freies Leben, und Ulrike Göbl empfehlen in ihren E-Books  „ Clean Eating Basics “ und „ Clean Eating “ – eine leichte und gesunde Küche und bieten viele leckere Rezepte. Vom Frühstück angefangen, über to-go-Gerichte und meal prep für den Berufsalltag bis hin zu schnellen Abendessen, Tipps für kleine Mahlzeiten zwischendurch mit frischem Obst und Gemüse – für jeden Geschmack ist gesorgt. Basis aller Rezepte: unverarbeitete, also cleane Lebensmittel. Nie vergessen: ausreichend Wasser trinken, als Richtwerte gelten drei Liter Wasser am Tag oder andere Zucker-freie Flüssigkeiten.

In welchen Essens- und Diät-Programmen verbirgt sich Clean Eating?

Mittlerweile gibt es viele Spielarten von Clean Eating, die nicht mehr so heißen, aber das Selbe meinen. Das kann „ Intervallfasten “ von Dr. Petra Bracht sein, die sich auf eine vegane Ernährung fokussiert mit langen Essenspausen dazwischen. Hier wird eine pflanzenbasierte Kost empfohlen, die dank eines integrierten Bewegungsprogramms Abnehmerfolge sichert. Auch die Ernährungsform „ Sirt-Food “, von Prof. Dr. Kleine-Gunk hervorragend beschrieben, arbeitet nach Clean-Eating-Kriterien. Hier liegt der Schwerpunkt auf ausgewählten Lebensmitteln, oftmals Superfoods genannt; diese sollen dank ihrer hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalte und Enzymen, der Sirtuine, beim Abnehmen helfen. Basis aber ist auch hier: Die Lebensmittel bleiben clean, also so unbearbeitet und natürlich wie möglich.

Die mittlerweile sehr populäre Low Carb Ernährungsweise setzt zwar ihren Schwerpunkt auf die Reduktion von schnellen Kohlenhydraten zugunsten komplexer Kohlenhydrate; aber auch hier wird immer wieder betont, dass der Schlüssel zum Abnehmerfolg beziehungsweise zum Wohlfühlgewicht, eine ausgewogene Ernährung auf Basis von Bio-Lebensmitteln ist. Allen diesen Ernährungsempfehlungen ist ein weiteres Grundprinzip gemein: selbst kochen ist angesagt.

Und was kommt auf den Tisch?

Clean Eating Rezepte sind eigentlich alle Rezepte, bei denen unverarbeitete Lebensmittel selbst gekocht werden. Hier wollen wir als Alternative für ein Frühstück, als Muntermacher oder Snack für Zwischendurch einen Klassiker der Clean Eating Küche anbieten: der Grüne Smoothie. Natürlich gibt es unzählige Varianten dieses Rezepts – für jeden Geschmack eben etwas. Die GU-Empfehlung ist folgendes Rezept:

Good Morning Smoothie

Good Morning Smoothie

Zutaten:
2 süße Äpfel
1 reife Banane
1 Handvoll Baby-Blattspinat (ca. 100 g)
500 ml Wasser
Zitronensaft

ergibt 3 Portionen à 300 ml. 5 Minuten Zubereitungszeit. Pro Portion: ca. 50 kcal

ZUBEREITUNG

1. Die Äpfel waschen und achteln. das Kerngehäuse ausschneiden. Die Banane schälen. Beide Früchte grob zerkleiner und in den Mixer geben.

2. Die Spinatblätter waschen und abtropfen lassen. Dann ebenfalls in den Mixer geben. Das Wasser zugießen und alles auf höchster Stufe cremig rühren.

3. Die Smoothies in Gläser füllen und mit dem Zitronensaft abschmecken. Wer möchte kann ihn mit einem Apfelstück dekorieren.

Hier findest du eine Auswahl von

Clean Eating Büchern:

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