Neue Backrezepte für die Adventszeit

Willkommen in der Weihnachtsbäckerei!

Endlich ist es wieder so weit: Die Backsaison ist eröffnet! Jetzt dürfen Kekse, Kuchen, Torten und andere süße Leckereien ganz ohne schlechtes Gewissen genascht werden. Wir verraten dir Kreationen, auf die du in diesem Jahr nicht verzichten darfst – raffinert, aber einfach und selbst für Backanfänger geeignet. Sogar ein echtes Geheimrezept aus dem österreichischen Traditionshaus Sacher ist mit dabei!

Klassisches Aroma – als Backrezept neu interpretiert

Es kommt einem fast so vor, als hätten Spekulatiuskekse und Lebkuchenherzen direkt nach dem letzten warmen Sommertag Einzug in die Supermarktregale gehalten. Sie sind eben ein Klassiker und gehören in die Weihnachtszeit wie Adventskalender, Tannenbäume und Nikolausmützen. Doch dieses Jahr haben wir uns für ihren Einsatz mal etwas Neues einfallen lassen: Wir verpacken sie in eine Torte. Genauer gesagt: in eine Kühlschranktorte!

Das Rezept aus »Weihnachten für die ganze Familie« ist ein absoluter Hit. Noch mehr Ideen rund um Weihnachten findest du im Buch: Es ist der ideale Begleiter durch den Advent – mit traditionellen Plätzchenrezepten, vielen Backideen, tollen Gerichten für das festliche Familienessen, Basteltricks, Deko-Tipps und schönen Bräuchen. Hier kannst du das Buch bestellen.

Spekulatiustorte aus dem Kühlschrank

Spekulatiustorte aus dem Kühlschrank

(c) Klaus-Maria Einwanger

Für 1 Torte (26 cm Ø, 16 Stücke):

Für den Boden:
200 g Spekulatius
100 g Schokoladenlebkuchen
100 g weiche Butter

Für den Belag:
8 Blatt Gelatine
250 g Sahne
500 g Mascarpone
500 g Quark
60 g Honig
200 g Zucker
1 EL Zimtpulver

Für die Deko:

200 g Sahne
1 EL Kakaopulver

Außerdem:
Tortenring (26 cm Ø)
Spritzbeutel mit mittelgroßer Sterntülle

ca. 40 Min.
Kühlzeit: ca. 4 Std. 45 Min.
Pro Stück ca. 495 kcal

Boden: Spekulatius und Schokoladenlebkuchen im Blitzhacker zu feinen Bröseln zerkleinern. Die Brösel und die Butter in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts vermischen. Den Tortenring auf eine Platte stellen. Bröselmasse darin verteilen und mit einem feuchten Löffelrücken festdrücken. Den Bröselboden mindestens 45 Min. in den Kühlschrank stellen.

Belag: In der Zwischenzeit die Gelatine in eine Schüssel geben und in kaltem Wasser einweichen. Die Sahne steif schlagen. Dann die Gelatine ausdrücken und zusammen mit 1 TL Wasser in einem Topf bei kleiner Hitze unter Rühren auflösen. Den Topf von der Herdplatte nehmen. Mascarpone, Quark, Honig, Zucker und Zimt in eine große Rührschüssel geben und mit den Rührbesen des Handrührgeräts verrühren. Aufgelöste Gelatine mit 4 EL von der Creme verrühren und rasch unter die restliche Creme rühren. Die geschlagene Sahne dazugeben und dann vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben. Die Creme auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Die Torte anschließend mindestens
4 Std., besser über Nacht, kühl stellen.

Deko: Vor dem Servieren die Sahne steif schlagen und in den Spritzbeutel füllen. Die Torte mit Kakaopulver bestäuben und anschließend 16 Sahnetupfen rund herum auf den Rand spritzen.

Deko-Tipp
: Wer mag, kann aus Papier oder dünnem Karton auch kleine Sterne ausschneiden und diese auf der Torte verteilen, bevor sie mit Kakao bestäubt wird. Dann die Schablonen vorsichtig wieder von der Torte nehmen.

Raffiniertes Backrezept aus dem Hause Sacher – ein Genuss

Das Hotel Sacher in Wien ist bekannt für seine traditionelle Torte. Seit Jahren hüten sie dort das Originalrezept wie einen kostbaren Schatz. Wer könnte sich mit Backrezepten für die Adventszeit also schon besser auskennen als diese Experten? Genau, niemand! Und genau deshalb enthüllen wir für dich jetzt ein köstliches Geheimnis aus dem Kaffeehaus: das Rezept für Ischler Törtchen. Dabei handelt es sich um eine österreichische Spezialität, die besonders gut zur Weihnachtszeit passt. Dieses und viele weitere Backrezepte (natürlich auch eine Variante der berühmten Sachertorte) findest du hier in »Das Original Sacher Backbuch«.

Ischler Törtchen

Ischler Törtchen

(c) Joerg Lehmann

Zutaten für 25 Stück

Für den Mandelmürbteig:
200 g Weizenmehl (Type 405)
1 TL Backpulver
100 g Staubzucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g gemahlene Mandeln
190 g kalte Butter

Außerdem:
Mehl für die Arbeitsfläche
runde Ausstechform (etwa 5 cm Durchmesser)
250 g dunkle Schokoladenglasur
75 g Beerenkonfitüre zum Zusammensetzen
25 halbierte Mandeln (13 ganze Mandeln)

Kühlzeit: etwa 40 Min.
Backzeit: etwa 3 x15 Min.

1. Für den Mürbteig das Mehl mit dem Back­pulver auf die Arbeitsfläche sieben. Mit Staubzucker, Vanillezucker und Mandeln mischen. Die Butter in Flöckchen auf dem Rand verteilen und alles mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und etwa 40 Minuten kühl stellen.

2. Den Backofen auf 190 °C vorheizen. Drei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz etwa 5 mm dünn aus­rollen. Kekse von etwa 5 cm Durchmesser ausstechen und mit ausreichend Abstand zueinander auf die Bleche legen.

3. Die Kekse nacheinander im Ofen (Mitte) in etwa 15 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, mit dem Backpapier vom Blech ziehen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

4. Die Glasur über dem warmen Wasserbad zerlassen. Jeweils 2 Kekse mit der Konfitüre zusammensetzen und mit der zerlassenen Glasur vollständig überziehen. Mit 1 hal­bierten Mandel dekorieren und auf einem Kuchengitter fest werden lassen. In einer gut schließenden Blechdose aufbewahren.

Übrigens: Wusstest du, dass es im Hotel Sacher noch viele andere Köstlichkeiten zu entdecken gibt? Hier ist nämlich nicht nur das berühmte Café mit seiner Kaffeehauskultur beheimatet, sondern auch mehrere Spitzenrestaurants, in denen erlesene Köstlichkeiten aus Österreich und der ganzen Welt serviert werden. Wem der Weg dorthin gerade zu weit ist, kann die besten Rezepte mit unserem Buch »Das Original Sacher Kochbuch« auch zu Hause nachkochen. Hier geht es zum Buch.

Süßes Brot backen – mit unserem Zupfbrot so einfach wie nie!

Ob Schokocroissants oder Rosinenbrötchen, süßes Gebäck gehört zu einem echten Sonntag- und Feiertagsfrühstück einfach dazu. Doch die Kunst des Croissantbackens haben ja bekanntlich schon die Franzosen für sich gepachtet. Macht aber nichts, denn das ganze Hin und Her mit dem Blätterteig ist uns so früh am Morgen ohnehin viel zu aufwendig. In unserem neuen Buch »Ran ans Brot« gibt es eine viel schnellere Alternative, für die du gerade einmal vier Zutaten brauchst.

In dem Backbuch findest du jede Menge geniale Ideen: Brote ohne Kneten, 5-Minuten-Teige, raffinierte Easy-Peasy-Rezepte mit und ohne Fertigteig.
Hier gibt’s mehr Infos zum Buch und du kannst es gleich bestellen.

Zupfbrot mit Marzipan-Schokolade

Zupfbrot mit Marzipan-Schokolade

(c) Silvio Knezevic, Titelfoto: Anke Schütz

Für 1 Brot (ca. 24 Stücke)

80 g Butter
300 g Marzipan-Schokolade
3 Pck. Sonntagsbrötchen (à 8 Stück, à 400 g; Kühlregal)
2 EL Honig

Außerdem:
Kastenform (30 cm lang)
Butter für die Form
Mehl zum Ausrollen

Zubereitungszeit: 25 Min. Backzeit: 50 Min.
Pro Stück ca. 215 kcal,
5 g E, 7 g F, 31 g KH

1. Den Backofen auf 180° vorheizen. Die Kastenform mit Butter fetten. 70 g Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze zerlassen. Die Marzipan-Schokolade in kleine Würfel schneiden.

2. Aus jeder Rolle Brötchen einen separaten Teigstapel herstellen. Dazu 1 Brötchen entnehmen und zu einem Quadrat (ca. 7 × 7 cm) ausrollen, eventuell mit etwas Mehl. Das Teigquadrat dünn mit Butter bestreichen und mit ca. 1 EL Schokoladenwürfel bestreuen. Das nächste Brötchen ausrollen, auf das erste Quadrat setzen, ebenfalls mit Butter bestreichen und mit Schokolade bestreuen. Das letzte Teigquadrat des letzten Teigstapels nur mit Butter bestreichen, jedoch nicht mehr mit Schokolade bestreuen.

3. Die Kastenform hochkant auf eine schmale Seite stellen. Die Teigstapel nacheinander hineinlegen, sodass die beiden Teigstücke ohne Schokolade jeweils ein Ende des Zupfbrotes bilden.

4. Das Zupfbrot im Ofen (2. Schiene von unten) in 50 Min. gold-braun backen. Dabei nach der Hälfte der Backzeit mit Backpapier abdecken, damit es nicht zu stark bräunt. Das fertige Zupfbrot in der Form auf ein Kuchengitter stellen und ca. 10 Min. abkühlen lassen.

5. Inzwischen die restliche Butter (10 g) mit dem Honig in einem Topf erhitzen und ca. 3 Min. köcheln lassen. Das Zupfbrot aus der Form lösen und noch warm mit der Butter-Honig-Mischung bestreichen. Dann lauwarm oder vollständig abkühlen lassen.

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