Frauensache: Vorsorge ist wichtig!

Brustuntersuchung zur Krebsfrüherkennung – das müssen Sie wissen

Am 28. Mai findet weltweit ein Aktionstag für Frauengesundheit statt. An dem besonderen Datum stehen Rechte und Gesundheit von Frauen im Fokus. Auch wir möchten diesen internationalen Tag zum Anlass nehmen, um auf ein wichtiges Thema aufmerksam zu machen: die Krebsfrüherkennung durch Vorsorge. Kontrollen beim Arzt und Selbstuntersuchungen können dabei helfen, Brustkrebs frühzeitig zu erkennen.

Frauen, die ein (ggf. erblich bedingtes) erhöhtes Risiko für eine Brustkrebserkrankung haben, sollten mit Ihrem Arzt darüber sprechen, wann und in welchem Umfang Früherkennungsmaßnahmen sinnvoll sind.

Die Brustuntersuchung beim Frauenarzt

Beim Vorsorge-Check führt Ihr Frauenarzt eine Brustuntersuchung durch. Dabei tastet er die Brust ab, um Knoten oder Verhärtungen im Gewebe festzustellen. Von der gesetzlichen Krankenkasse wird für Frauen ab dem 30. Lebensjahr jährlich eine Brustuntersuchung übernommen. Für Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren trägt die gesetzliche Versicherung alle zwei Jahre die Kosten für ein Mammografie-Screening, bei dem die Brüste geröntgt werden.

Diese Vorsorgeangebote sind kein Muss – sie können freiwillig in Anspruch genommen werden. Es wird aber empfohlen, die regelmäßigen Untersuchungen durchführen zu lassen. Denn: Je früher ein Tumor erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen.

Nehmen Sie sich selbst wichtig und investieren Sie diese wenigen Minuten Zeit für einen Arztbesuch. Er kann Leben retten!

Die Selbstuntersuchung der Brust

Bei der Vorsorgeuntersuchung kann Ihr Frauenarzt erklären, wie Sie selbst Ihre Brust untersuchen. Das regelmäßige Abtasten dient vor allem dazu, die Beschaffenheit des Gewebes kennenzulernen, um dadurch aufmerksam für mögliche Veränderungen zu werden. Der Bundesverband der Frauenärzte e. V. stellt im Internet ein Selbstcheck-Formular bereit, an dem Sie sich bei der Tastuntersuchung orientieren können. Das Formular finden Sie hier: www.frauenaertze-im-netz.de

Bemerken Sie neu aufgetretene Knoten oder Verhärtungen, teilen Sie das bitte Ihrem Arzt mit. Dies bedeutet nicht, dass in einem solchen Fall automatisch Grund zur Sorge besteht. Veränderungen im Brustgewebe können verschiedene Ursachen haben und auch harmloser Natur sein – zum Beispiel größere Lymphknoten nach einer Infektion. Eine genaue Diagnose kann nur Ihr Frauenarzt stellen, deshalb sollten Sie ihn stets darüber informieren.

Brustuntersuchung: Die Rolle der Hormone

Das Brustgewebe verändert sich im Laufe des Zyklus. Untersuchen Sie Ihre Brust am besten zwischen dem dritten und siebten Tag nach dem Einsetzen der Menstruation, denn zu diesem Zeitpunkt unterliegt das Gewebe weniger hormonell bedingten Verhärtungen. Wenn Sie über die Vorgänge in Ihrem eigenen Körper Bescheid wissen und verstehen, was genau in welcher Phase des Zyklus passiert, kann Ihnen das natürlich dabei helfen, besonders achtsam zu werden.

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